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Dioxin in Futterprobe in Brandenburg

Im deutschen Bundesland Brandenburg ist in einer Futterprobe das Seveso-Gift Dioxin gefunden worden. Die Herkunft des Giftes ist unklar.


Belastet ist nach Angaben des Potsdamer Agrarministeriums vom Mittwoch wahrscheinlich ein Posten von etwa 1.000 Tonnen Mischfutter aus einem Trockenwerk in Niemegk.

Das Futter sei zum Teil bereits ausgeliefert. Betroffen sind wahrscheinlich 35 Landwirtschaftsbetriebe in Brandenburg und vier in anderen Bundesländern, sagte ein Ministeriums-Sprecher der dpa. In welche anderen Länder das Mischfutter geliefert wurde, war zunächst nicht zu erfahren.

Die Herkunft des Giftes und der Umfang der Verunreinigung seien noch völlig unklar. Das Trockenwerk in Niemegk werde mit Kohle betrieben, wobei nach bisherigen Erkenntnissen kein Dioxin entstehen könne.

In brandenburgischem Tierfutter war schon 1999 Krebs erregendes Dioxin entdeckt worden. Im Februar hatte ein Dioxinskandal um verseuchtes Tierfutter aus Thüringen für Aufsehen gesorgt. Durch einen Defekt in der Trocknungsanlage eines Werks in Apolda waren rund 2.100 Tonnen Futtermittel mit Dioxin belastet worden. Hunderte Betriebe in Deutschland und den Niederlanden waren nach Futterlieferungen betroffen.

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