Diözesanmuseum St. Pölten: Schau "zwischen Kult und Kunst"

Im Diözesanmuseum St. Pölten wird in einer Ausstellung die historische Entwicklung der zum Gottesdienst gehörenden Dinge beleuchtet. Die mit Exponaten aus den eigenen Beständen bestückte Sonderschau über "sakrale Ausstattungen zwischen Kult und Kunst" im Sommerrefektorium ist von Samstag (30. April) bis zum 29. Oktober zu sehen.


Am Beispiel des barocken Altarmodells von Joseph Matthias Götz für die Kremser Piaristenkirche werden Funktionen und Formelemente der für viele Kirchen Niederösterreichs typischen vorkonziliaren Altäre präsentiert. Gezeigt werden u.a. Altarbilder und -skulpturen, Kanontafeln und Leuchter. So manches Objekt wurde in der durch die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils erneuerten Liturgie funktionslos, erläuterte Museumsdirektor Wolfgang Huber in einer Aussendung der Diözese. Vorgestellt werden weiters die Funktion des Tabernakels und liturgische Geräte ebenso wie Gegenstände der Volksfrömmigkeit und des Wallfahrtswesens wie zum Beispiel Prozessionsfahnen.

Dazu werden die vom Ritus bestimmte Sakralarchitektur und Ausstattungen sowie die im Laufe der Jahrhunderte erfolgten Änderungen im Kirchenraum und an seinen Bauelementen erklärt. Prägend dabei waren die großen Änderungen durch das Tridentinische (1545-1563) und das Zweite Vatikanische (1962-1965) Konzil mit ihren Auswirkungen auf das sakrale Kunstgut.

(S E R V I C E – Diözesanmuseum St. Pölten, Ausstellung “Kirche und K… – sakrale Ausstattungen zwischen Kult und Kunst”, 30.4.-29.10., geöffnet Di-Fr 9.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr, Sa 10.00-13.00 Uhr (im Juli/August auch sonn- und feiertags 10.00-13.00 Uhr), http://www.dz-museum.at)

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