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Digitalisierung: Coronakrise wirkte wie ein Turbolader

VOL.AT-CR Marc Springer mit LH Markus Wallner.
VOL.AT-CR Marc Springer mit LH Markus Wallner. ©VOL.AT
LH Markus Wallner spricht mit VOL.AT über den Breitbandausbau, digitale Behördenwege und „mehr Bürgerservice“: Es muss einfacher werden und das Land will weiter kräftig investieren.

1995 war nicht nur die Geburtsstunde von VOL.AT, sondern auch für den Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner ein besonderes Jahr. Er trat mit seiner Frau Sonja vor den Traualtar und begann als Gemeindevertreter – nach diversen Engagements in Vorfeldorganisationen und der Studentenvertretung – seine politische Karriere.

1. Video: LH Markus Wallner - sein "First Contact"

"First Mover"

In Bezug auf digitale Entwicklungen war Wallner sicher ein„First Mover“, der für die Studentenzeitung auf einem Apple Macintosh Seiten layoutete und Artikel schrieb. Seine Diplomarbeit verfasste er schon auf einem „Mac“ und nicht wie andere auf der Schreibmaschine. „Das war damals etwas ganz Neues und so hat es begonnen – und heute hat man ja fast ungeahnte Möglichkeiten“, sagt LH Markus Wallner im Interview.

Talk mit LH Markus Wallner im Podcast

Breitbandausbau hat Priorität

Zurück in die Gegenwart und zum seit Jahren diskutierten Breitbandausbau. Wie wichtig eine stabile und leistungsfähige Infrastruktur für die Menschen und Wirtschaft ist, hat die Corona-Krise noch einmal verdeutlicht. „In diesem Zusammenhang haben wir eine echte Lernkurve mitgemacht“, hält Wallner fest.

2. Video: Coronakrise - Was gut und weniger gut funktioniert hat?

„Durch Home-Schooling und Home-Office sind die Geräte natürlich heiß gelaufen. Das hat auch schonungslos offengelegt, wie die Infrastruktur dahinter funktioniert.“ Man habe bemerkt, dass Vorarlberg einen guten Ausbaustandard habe, aber dass es auch Lücken gibt. „Jede Krise wirkt wie ein Brennglas, durch das die Probleme im Hintergrund noch sichtbarer werden.“ Im Rheintal sei man ziemlich gut ausgestattet, während es in ländlichen Gegenden noch Lücken gebe. Das Thema Breitband und die Weiterentwicklung der Infrastruktur bleibt laut LH Markus Wallner auf der Tagesordnung ganz oben. Das Land will hier selbst Impulse setzen, Investitionen werden bereits diskutiert.

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LH Markus Wallner
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Turbolader für das Land

Die Krise hat auch für das Land Vorarlberg in den verschiedenstenBereichen – vor allem im Verwaltungsbereich – wie ein Turbolader gewirkt. Die IT-Abteilung des Landes habe hier hervorragende Arbeit geleistet, lobt der Landeshauptmann. Praktisch auf Knopfdruck und innerhalb von wenigen Tagen konnten Hunderte Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten. In Zukunft sollen Abteilungsleiter mehr Kompetenzen erhalten, da das Land auch nach der Corona-Krise gewisse Tätigkeiten im Home-Office-Betrieb ermöglichen will. Aus diesem Grund müsse man das auch im Landesbedienstetengesetz anpassen. „Es kommen neue Zeiten auf uns zu, weil sich auch zahlreiche Folgefragen – wie Raumnutzung – ergeben.“

Videochat statt Dienstreise

Auch Videokonferenzen haben sich bewährt und sind zum Alltag geworden, wie LH Markus Wallner festhält. Auch das habe durchaus positive Folgen für die Zukunft gehabt: „Wir können die Dienstreisen nach Wien sicher halbieren, was bedeutet,dass wir CO2 reduzieren und zudem noch Geld sparen.“

3. Video: "Muss für die Bürger einfacher werden"

Behördengänge digital

Riesiges Potenzial ortet Wallner bei der digitalen Erledigung von Behördengängen. Das werde man jetzt ganz genau evaluieren und neu denken. Es könne nicht sein, dass man zum Beispiel PDF-Formulare nach wie vor ausdrucken muss. „Online-Erledigung heißt ausfüllen, klicken – und erledigt!“ Transparenz und Einfachheit müssten im Vordergrund stehen. „Wir müssen es für die Bürger einfacher machen.“

Digitale Kompetenz für Jung und Alt

Digitale Kompetenz ist eine Schlüsselqualifikation für die Zukunft, sagt LH Markus Wallner. Ohne Digitale Kompetenz sei man in Zukunft nicht wettbewerbsfähig - sowohl in der Wirtschaft als auch in den Bildungseinrichtungen selbst sei das sehr wichtig.

4. Video: Schlüsselqualifikation für die Zukunft

Eine besondere Herausforderung ist es sicher, dass man auch die älteren Menschen abholt. "Man staunt oft wie sich Senioren in der digitalen Welt bewegen, aber natürlich gibt es auch Berührungsängste. Die Nachfrage nach Kursen ist aber sehr hoch", informiert Wallner. Hier seien auch die Seniorenorganisationen sehr gefragt.

Wie fangen wir die Verlierer der Digitalisierung auf?

"Ich glaube, dass man hier bei der Frage ,Digitale Kompetenzen' anknüpfen muss", ist LH Markus Wallner der Überzeugung. Die Digitalisierung betreffe praktisch alle Lebensbereiche.

5. Video: "Investieren, investieren und ..."

"Egal ob wir uns das Wünschen oder nicht: Digitalisierung findet statt und wir können uns am Standort Vorarlberg nicht verschließen. Wir wollen auch hier vorne mit dabei sein, was heißt: Investieren, investieren und nochmal investieren", sagt Landeshauptmann Markus Wallner abschließend.

6. Video: LH Markus Wallner zur viel diskutierten Corona-Warn-App

(VOL.AT)

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