AA

Dietziker nach Sturz und OP optimistisch

Die Folgen des unglücklichen Sturzes beim Kriterium in Rankweil waren für Volksbank-Profi Andreas Dietziker ernüchternd.

“Im LKH Feldkirch wurde ein knöcherner Strecksehnenausriss am kleinen Finger der rechten Hand diagnostiziert”, berichtete der Schweizer. Dabei hatte er sich bei Halbzeit des Rennens souverän für das Finale der besten 15 qualifiziert, nur mehr im Pulk versteckt, um keine Risiken einzugehen, als in einer Rechtskurve unmittelbar vor ihm zwei Fahrer kollidierten und Dietziker – “von der Situation völlig überrascht” – ungebremst hinein krachte.

Der Knochensplitter wurde von Dr. Mario Bonaccio, dem leitenden Arzt der Handchirurgie der Kantonsklinik in Frauenfeld (St. Gallen), bereits am Montag “mit zwei Schrauben operativ fixiert”. Während der nächsten sechs Wochen muss der 25-Jährige nun eine Schiene tragen. Trainieren darf er weiterhin, wiewohl eingeschränkt, “weil ich am Lenker nicht ziehen kann und die kleinsten Wellen Schmerzen bereiten”. Abhilfe wird erst eine bis Donnerstag angefertigte Spezialschiene schaffen, die Dietzikers Finger stabilisieren und Unebenheiten im Straßenbelag ausgleichen soll.

“Bei einer ruckartigen Bewegung könnten die Schrauben ausreißen, die wohl größte Gefahr neben einem weiteren Sturz, der die Versplitterung des Knochens unweigerlich zur Folge haben könnte”, so Dietziker, der “bei gutem Heilungsprozess bzw. wenn es der Arzt zulässt”, schon am 19. August – beim italienischen Eintagesrennen Tre Valle Varesini (UCI Kat. 1.1) – sein Comeback geben will. “Rechtzeitig vor der Deutschland-Tour”, die am 29. August beginnt.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg Sport
  • Dietziker nach Sturz und OP optimistisch
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen