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Dieses Bild löst weltweit Diskussionen aus

Foto sorgt für Diskussionen.
Foto sorgt für Diskussionen. ©Helen Aller, helencarminaphotography.com
Über 200.000 Likes, 60.000 Shares - ein Foto bekommt derzeit im Netz große Aufmerksamkeit. Während die Reaktionen überwiegend positiv sind, finden manche das Bild anstößig.

Mit diesen Reaktionen dürfte Helen Aller (29) nicht gerechnet haben: Ein Bild, das die britische Fotografin aufgenommen hat, geht derzeit durch die sozialen Netzwerke – und sorgt dort für Diskussionen. Auf den ersten Blick wirkt das Foto harmlos: Ein schlafendes Baby, das auf dem Schoß seiner Mutter ruht. Doch manche User ärgern sich über die Position des Babys – und darüber, dass die Mutter ebenso wie ihr Baby nackt ist.

EDIT: I didn’t expect this image to reach so far. I understand everyone has their own opinion which they are entitled…

Posted by Helen Carmina Photography on Dienstag, 11. August 2015

“Sie wollte keinen Kaiserschnitt”

Doch wie kam es zu dem Bild? Wie “stern.de” berichtet, hatte Aller die Mutter – diese möchte ungenannt bleiben – schon die ganze Schwangerschaft über regelmäßig fotografiert. Sie sprachen über alles Mögliche, irgendwann kam das Thema auf Kaiserschnitte. “Da war sie unerbittlich”, berichtet die Fotografin. Aller, derzeit selbst schwanger, erwartet nach Drew (7) und Ocean (6) ihr drittes Kind. “Sie wollte keinen Kaiserschnitt. Wir waren in dem Punkt einer Meinung. Doch während der Geburt kam es dann zu Komplikationen, sodass ein Notkaiserschnitt unumgänglich wurde. Sie hatte bereits zu viel Blut verloren”, so Aller laut “Daily Mail”.

Debatte um Anstößigkeit

Als das Baby schließlich auf der Welt war, wandte sich die Mutter erneut an Aller. Sie wollte ein Foto ihres neugeborenen Babys, und sie vereinbarten einen Termin. “Wir haben ein paar Bilder gemacht und dann wollte ich eins mit dem Baby und der Wunde. Es war noch keine Narbe, die OP war erst drei Tage her.” Bei dieser Gelegenheit, so Aller laut “stern”, habe die Mutter bemerkt, dass dieses Motiv der Beweis dafür sei, dass ihr ursprünglicher Alptraum zwei Leben – das ihre und das ihres Sohnes – gerettet habe.

Aller postete das Bild online, wie viele zuvor. Die Reaktionen waren aber höchst unterschiedlich. Viele User waren begeistert. “Ich sehe keine Narbe – ich sehe eine Liebe, die nie endet. Ich sehe eine Mutter, die alles gibt, was sie hat”, schreibt etwa ein Vater. Einige kommentierten ihre eigenen, emotionalen Erfahrungen. Es gab aber auch welche, die das Motiv massiv kritisierten, und das Bild sogar “sexuell anstößig” fanden. “Ich habe manche Nachricht bekommen, die mir sonstwas unterstellte”, so Aller entsetzt. Und sie erklärt, dass sie das Baby nicht habe höher legen können, da die Wunde noch zu frisch gewesen sei. “Ich musste mir in den letzten Tagen definitiv eine dicke Haut zulegen”, erzählt die Fotografin im Interview mit der “Huffington Post”. “Jeder hat eine Meinung dazu und das ist gut. Menschen müssen Meinungen haben, denn das ist es, wodurch etwas großartig gemacht wird.” Facebook entschied jedenfalls, dass das Bild bleiben darf. Mittlerweile sahen es über 12 Millionen.

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