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Dieser Chef greift durch: Impfen oder kein Gehalt

Der Zahnarzt aus Pfaffenhofen in Bayern will notfalls auch vor Gericht gehen.
Der Zahnarzt aus Pfaffenhofen in Bayern will notfalls auch vor Gericht gehen. ©APA, dpa
Im bayerischen Pfaffenhofen hat ein Zahnarzt seinen Angestellten kaum eine Wahl gelassen: Impfen, oder ohne Gehalt freigestellt werden.

Durch eine Mitarbeiterin ließ Dr. Maximilian Weiland den Angestellten seiner Zahnarztpraxen per WhatsApp ausrichten, dass sich alle zu einem Termin in einem Impfzentrum einzufinden hätten: "Es werden alle Mitarbeiter und Zahnärzte geimpft. Wer die Impfung nicht möchte, wird ohne Gehalt von der Arbeit freigestellt."

Chef in der Verantwortung

Zwar sei er mit dem Wortlaut nicht glücklich, so der Zahnarzt gegenüber dem "Donaukurier", er stehe aber zu seinem Vorgehen. Schließlich müsse er dafür gerade stehen, wenn einer seiner Patienten in seinen Praxen mit dem Coronavirus infiziert werde.

Arzt ist entschlossen

Wen er beschäftige, entscheide schließlich er, so der Arzt. Er sei auch bereit vor Gericht zu ziehen, sollte ein Mitarbeiter mit der Impfung nicht einverstanden sein. "Ich ziehe das durch. Ich habe mich wirklich damit auseinandergesetzt. Ich stehe sehr hinter dieser Impfung. Der Kern der Sache ist, dass alle Mitarbeiter einen optimalen Schutz kriegen", gibt sich der Mediziner überzeugt. Es gehe auch um eine Vorbildwirkung, ein Polizist könne schließlich auch nicht mit 120 Sachen durch eine Ortschaft fahren.

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