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Diese Ziele standen auf der Liste des BND

©APA/PUNZ; APA/DPA/ANDREAS GEBERT
Der deutsche Geheimdienst BND hat fast 2.000 Anschlüsse von Unternehmen, Behörden und Organisationen abgehört. Der "Standard" hat nun eine Liste veröffentlich, die aufzeigt, wen Deutschland ausgespäht hat.
Umfassende Aufklärung gefordert

Seit den 90er Jahren spionierte der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) bei tausenden Zielen in Österreich. Eine Liste von Zielen, die der “Standard” veröffentlichte zeigt, dass Ministerien in Wien, Firmen, internationale Organisationen, islamische Einrichtungen ebenso wie Terrorverdächtige und Waffenhändler im Visier der Datensammler war. Alle wurden elektronisch ausgespäht.

Der BND führte eine Liste mit knapp 2.000 Selektoren in Österreich.
Der BND führte eine Liste mit knapp 2.000 Selektoren in Österreich. ©APA/DPA/MICHAEL KAPPELER

Selektoren

Die Liste enthält fast 2.000 Selektoren: Telefonnummern, Faxanschlüsse, E-Mail-Adressen oder Namen. Verinfacht ausgedrückt, sind Selektoren Suchbegriffe, nach denen der BND abgefangene Daten nach relevanten Inhalten durchsucht. Der Geheimdienst kontrolliert Internetleitungen, durch die riesige Datenmengen rauschen. Taucht einer der gesuchten Selektoren, zum Beispiel die E-Mail-Adresse eines Terrorverdächtigen, springt das System an. Geheimdienstmitarbeiter könne dann die jeweilige Kommunikation genauer unter die Lupe nehmen.

Ein Auszug aus der Liste an Spähzielen:

  • Arab League
  • Armaturen Gesellschaft m.b.h
  • Austrian Press Agency APA
  • Austria Mikro Systeme AMS AG
  • Außenministerium
  • Bank Austria
  • Biochemie Gmbh
  • Bombardier-Rotax Gmbh
  • Botschaft Australien
  • Botschaft Frankreich
  • Botschaft Griechenland
  • Botschaft Irak
  • Botschaft Iran
  • Botschaft Island
  • Botschaft Israel
  • Botschaft Japan
  • Botschaft Nordkorea
  • Botschaft Polen
  • Botschaft Russland
  • Botschaft Schweden
  • Botschaft Ukraine
  • Botschaft USA
  • Bundesasylamt
  • Bundeskanzleramt
  • Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten
  • Dexter Electronics
  • Ericsson Austria
  • Finanzministerium
  • Glock Gmbh
  • Golden Star Bank (Nordkorea)
  • Hirtenberger AG
  • Innenministerium
  • Internationale Atomenergiebehörde IAEA
  • Internationale Atomenergieorganisation Österreich IAEA
  • Internationale Atomenergie Organisation – IAEO
  • Interpol Österreich
  • Iran Air
  • Islamische Glaubensgemeinschaft Österreich
  • J Blaschke Wehrtechnik Gmbh
  • Leica AG O Lenzing AG
  • Magna Europa
  • Maschinenfabrik Starlinger und Co Gmbh
  • Militärattache Türkei O Opec
  • OSCE
  • Österreichische Nationalbank
  • Raiffeisen Zentral Bank
  • Schiebel
  • Steyr Mannlicher Gmbh
  • Swarovski Optik KG
  • Technische Universität Graz
  • United Nations Industrial Development Organization – UNIDO
  • Verteidigungsministerium
  • Voest
  • Wirtschaftskammer Österreich
  • Yokohama Austria GmbH
Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz verlangten gestern umfassende Aufklärung.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz verlangten gestern umfassende Aufklärung. ©FOTO: APA/HANS PUNZ

(APA/red)

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