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Die Zitate der Weihnachtswoche: Von Fehlstarts und Flüchtlingen

Die Bundespräsidentenwahl 2016 wirft ihre Schatten voraus.
Die Bundespräsidentenwahl 2016 wirft ihre Schatten voraus. ©APA
Auch in den besinnlichen Tagen vor Weihnachten hatten Österreichs Politiker die eine oder andere Spitzfindigkeit parat. Neben den anstehenden Präsidentschaftswahlen 2016 ging es auch darum, was sich das Parlament in einem U-Ausschuss "erlauben darf" und was nicht.

“Ich möchte gebeten werden.”
Ulrich Habsburg-Lothringen würde nur als Präsident kandidieren, wenn das Volk ihn dafür auserwählen würde.Wien. “Es braucht sich niemand um mich zu sorgen.” – Heinz Fischer will keine altpräsidentschaftlichen Privilegien.

“Wir werden uns dort festlegen und den Kandidaten präsidieren, äh, präsentieren.”
Bei der ganzen Aufregung um die Bundespräsidenten-Wahl ein verständlicher Versprecher von ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner zum Jänner-Vorstand seiner Partei.

“Ich halte einen Frühstart so wie bei Irmgard Griss für einen Fehlstart.”
analysiert Erwin Pröll, der wenn, dann ein wenig später startet.

“Ich bin ein ziemlich angstfreier Mensch.”
Die Angesprochene fürchtet sich nicht vor einem Fiasko.

“Wer kann und soll Sie schlagen in diesem Land der Polit-Zwerge, Sie, den Polit-Riesen Erwin Pröll? Niemand!”
Es kann nur einen geben, Michael Jeannee schickt Fanpost nach St. Pölten.

“Ich habe niemanden versprochen, dass ich das Flüchtlingsproblem löse, indem ich einen Zaun um Österreich baue. Das ist ein Unsinn.”
Der Zaun bleibt Thema, Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ).

“Wir haben eine Art kapazitätsorientierte Obergrenze.”
Irgendwann ist kein Platz mehr, meint Mitterlehner.

“Not hat keine Obergrenze.”
Irgendwo wird Platz sein müssen, meint Kardinal Christoph Schönborn.

“Das Regierungsgen steckt tief in ihr drin.”
Der neue ÖVP-Wien-Chef Gernot Blümel glaubt das Problem seiner Stadt-Partei erkannt zu haben, daher: “Wir müssen den Paradigmenwechsel zur Oppositionspartei schaffen.”

“Man muss wechseln, jetzt kommen der Kanzler, Nationalratspräsidentin Doris Bures und NÖ-Landeshauptmann Erwin Pröll.”
Der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) erklärt, wieso bei seinem 15-Jahr-Jubiläum Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) anders als vor fünf Jahren nicht dabei ist.

“Ich kenne kaum jemanden, der so konsequent, so fachkundig, so sachorientiert politische Lösungen sucht und zustande bringt wie Hans Niessl.”
Großes Lob von SPÖ-Chef Werner Faymannauch in rot-blauen Zeiten.

“Die Abgeordneten können sich nicht einfach anmaßen, etwas zu verlangen – dazu fehlt jede Rechtsgrundlage. Und der Ton ist unangemessen.”
Da könnte ja jeder kommen – Carl Baudenbacher, Mitglied der Hypo-Untersuchungskommission, rügt das Parlament.

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