"Die Tour ist einzigartig und beeindruckend"

Der 25-jährige Hohenemser Mathias Brändle verbuchte schon zwei Topplätze bei der Tour de France.
Der 25-jährige Hohenemser Mathias Brändle verbuchte schon zwei Topplätze bei der Tour de France. ©VOL.AT/Bettini
Matthias Brändle verbuchte in der ersten Rennwoche bei der Tour de France zwei Top-Sieben-Ränge.

Der Vorarlberger Matthias Brändle hat die erste Woche der Tour de France mit zwei Top-Sieben-Rängen hinter sich gebracht und freut sich auf den heutigen Ruhetag. „Etwa eine Stunde ruhiges Grundlagentraining steht auf dem Programm. Ich freue mich auf den erholsamen Tag. Es gibt auch Fahrer, die heute bis zu drei Stunden auf dem Rad sitzen, weil sie glauben, dass sonst ihr Motor abstirbt. Das halte ich für Aberglauben und bleibe bei ‚Erholung extrem‘“, sagte der 25-jährige. Seine Bilanz nach den ersten neun Renntagen bei seiner Premiere in Frankreich: „Die Tour hat sehr hektisch begonnen, ich bin froh, dass ich noch unverletzt dabei bin. Der Start mit dem siebten Platz im Einzelzeitfahren war sensationell. Meine zwei Stürze waren eher suboptimal und der Materialschaden auf der Roubaix-Etappe hat mich ziemlich geärgert, weil ich da gerne vorne dabei gewesen wäre.“

Hektik in den ersten Tagen
Die letzten Tage ließ es der IAM-Profi etwas ruhiger angehen, um Kraft für das Mannschaftszeitfahren am Sonntag zu sammeln. „Meine Aufgabe war es, mich nach vorne zu spannen und das Team gut zum Schlussanstieg, der zwei Kilometer lang war, zu bringen. Danach bin ich ausgestiegen. Jeder hat seine Aufgaben im Mannschaftssport.“ Mit dem sechsten Rang zeigte sich das Team zufrieden. Brändle über die Atmosphäre bei der Grand Boucle. „Die Tour ist einzigartig und beeindruckend – das Größte was es gibt. Was mich aber erschreckt hat, waren die ersten Etappen, die unglaublich hektisch und gefährlich waren.“Die

Pyrenäen warten
Brändle freut sich auf die nun folgende zweite Woche. „Nach den drei schweren Tagesabschnitten in den Pyrenäen sollten die Überführungsetappen folgen, die für Ausreißer wie gemacht sind. Da möchte ich etwas zeigen, sofern nach den Pyrenäen noch Kraft vorhanden ist. Es heißt, jeden Tag Kraft zu sparen, was über die tägliche Distanz von knapp 200 Kilometern kein einfaches Unterfangen ist. Paris möchte ich unbedingt erreichen, am besten mit unserem Kapitän Mathias Frank in den Top-Ten und einem Etappensieg für das Team“, meinte der Ex-Stundenweltrekordhalter.

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