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Die "Tosca" ist im Bond-Film

Bregenz - Der Film ist so gut wie fertig geschnitten – und endlich herrscht Gewissheit: Die Bregenz-Szenen, die im Mai hierzulande gedreht wurden, haben ihren festen Platz im Film und fallen nicht dem Cutting zum Opfer.

„Ich denke, dass es acht bis neun Minuten sind, die offiziell von Bregenz kommen“, verriet Franz Salzmann, kaufmännischer Direktor der Bregenzer Festspiele, gestern den „VN“.

„Ein Highlight“

Und nicht nur das: „Die Produzenten sind der Überzeugung, dass die Bilder von Bregenz ein Highlight im Film sein werden“, freute sich Salzmann. Dass die Szenen aus Vorarlberg im Film eine Schlüsselrolle für James Bond (gespielt von Daniel Craig) und den Verlauf der Handlung spielen würden, hatten die Macher des 22. Bond-Abenteuers auch bisher immer betont. Fix ist außerdem, dass Teile der Musik aus „Tosca“, aufgenommen bei einer Aufführung mit den Wiener Symphonikern im Vorjahr, für mehr als vier Minuten zu hören sein werden – es wird also voraussichtlich auch die Oper selbst für einige Minuten im Film zu sehen sein. Zusätzlich zu den Real-Bildern, die in Bregenz selbst aufgenommen wurden, wird es in „Quantum of Solace“ auch eine Ankunftsszene am „Flughafen Bregenz“ geben, der zu diesem Zweck eigens in den Pinewood-Studios kreiert wurde.

Filmisches Denkmal

Gregg Wilson, Assistant Producer und Sohn des Produzenten Michael G. Wilson, machte auf „VN“-Anfrage keinen Hehl aus seiner Begeisterung: „Die Bregenz-Szenen in ,Quantum of Solace‘ kommen toll raus – sie machen sich sehr gut“, so Wilson. Die verschiedensten Schauplätze auf der ganzen Welt waren in den bisherigen 21 Bond-Abenteuern schon Setting für einzelne Szenen. Dass eine Location im Film länger als für einige wenige Minuten zu sehen ist, kommt selten vor. Mit acht bis neun Minuten würde Bregenz eine recht große Rolle spielen – was wiederum einen immensen Werbewert für die Bregenzer Festspiele und die gesamte Region mit sich brächte. Der „Tosca“-Bühne, die von Regisseur Marc Forster als „very Bond“ bezeichnet wurde, und die nach der heurigen Festspielsaison abgebaut und recycelt wird, wird mit ihrem „Auftritt“ in „Quantum of Solace“ jedenfalls ein durchaus beachtliches filmisches Denkmal gesetzt.

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