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Die Stimmen zum Spiel: Red Bull Salzburg gegen Rapid Wien mit 4:2

Sechs Punkte rangiert Salzburg nun vor dem ersten Verfolger Rapid Wien.
Sechs Punkte rangiert Salzburg nun vor dem ersten Verfolger Rapid Wien. ©APA/KRUGFOTO
Fußball-Serienmeister Red Bull Salzburg zeigte den hoffnungsfrohen Rapidlern am Sonntag in einem starken Spiel die Grenzen auf. Hier die Stimmen zum Spiel.
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Red Bull Salzburg besiegte Rapid Wien

Das Ergebnis war klar, die Botschaft ebenso. Nicht nur dank eines entfesselten Tripel-Packers Patson Daka hat Fußball-Serienmeister Red Bull Salzburg am Sonntag mit dem 4:2 im Ligaschlager gegen Verfolger Rapid ein klares Statement im Titelkampf abgegeben. Die Überlegenheit gegen den vermeintlichen Herausforderer war deutlich und konnte auch als Antwort auf das 0:2 der "Bullen" drei Tage zuvor gegen Villarreal gewertet werden. National jedenfalls bleibt man der klare Maßstab.

Sechs Punkte rangiert Salzburg nun vor dem ersten Verfolger Rapid, angesichts der vier Runden entfernten Punkteteilung lag die Schönheit des Abends für Trainer Jesse Marsch aber in einem anderen Umstand. "Wichtiger als die Tabelle ist für mich einfach das Gefühl, dass wir gegen den stärksten Gegner so dominant agieren konnten", befand Marsch, der den souveränen Auftritt nach der Enttäuschung im Sechzehntelfinal-Hinspiel der Europa League umso höher bewertete. "Wir haben diese gute Reaktion auch gebraucht", betonte der US-Amerikaner, dessen Elf am Donnerstag in Villarreal einen echten Kraftakt benötigt.

Rapid Wien von Red Bull Salzburg geschlagen: Stimmen zum Spiel

Jesse Marsch (Salzburg-Trainer): "Es war ein dominanter Abend für uns, ein extrem wichtiger Moment in dieser Saison. Und eine Reaktion auf Donnerstag, wo unsere Leistung nicht die beste war. Wir haben diese gute Reaktion auch gebraucht. Meine Mannschaft hat von Anfang an das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Ich bin uneingeschränkt zufrieden. Wichtiger als die Tabelle ist für mich einfach das Gefühl, dass wir gegen den stärksten Gegner so dominant agieren konnten. Aber wir müssen vorsichtig sein, denn es sind noch so viele Spiele. Deswegen müssen wir die Konzentration hochhalten."

Patson Daka (Dreifach-Torschütze): "Es war speziell für mich heute. Nicht, weil es gegen Rapid gegangen ist, sondern weil ich der Mannschaft extrem helfen konnte."

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer): "Salzburg hat ab der ersten Minute gezeigt, dass sie dieses Spiel gewinnen wollen. Uns ist es nicht gelungen, was wir vorhatten, das Zentrum zu schließen, da sind sie unglaublich gefährlich und irrsinnig schnell. Wir hätten mit dem 1:0 das Spiel eventuell retten können. Im Gegenzug fällt das Gegentor, dann ist es hier sehr, sehr schwer. Nach der Pause haben wir umgestellt, aber letztendlich hat auch dann die Mannschaft nicht das auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen haben. Ich habe die Mannschaft für befähigt befunden, dass sie hier ein gutes Spiel abliefern kann. Wir haben schon so viel probiert gegen Salzburg, aber letztlich war Salzburg immer besser."

(APA/Red)

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