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Die Schönheitskönige der WM

Bei der Fußball-WM in Deutschland können Millionen von Fernsehzuschauern nicht nur Dribblings und Tore bewundern, sondern auch männliche Sex-Symbole.

Beine wie von Bildhauern geformt, ein verführerisches Lächeln und entwaffnende Blicke,… Vielleicht ist dies auch ein Mitgrund, warum sich immer mehr Frauen für den einst so von männlichem Publikum dominierten Sport interessieren. Immerhin ist für jeden „Geschmack“ etwas dabei: Latinos, Skandinavier, Mitteleuropäer, Asiaten oder Afrikaner.

Bei einigen WM-Teilnehmern beeindrucken die gesamten Mannschaften durch das „bezaubernde Aussehen“ ihrer Spieler, meinte eine Redakteurin der dpa stellvertretend für die Frauen-Welt. In anderen Teams ragen einzelne Spieler heraus und stellen ihre Kameraden durch ihr Charisma in den Schatten. Die WM-Elf, die offenbar am meisten wegen ihres Äußeren für Furore sorgt, ist die der Iraner – Politik spielt da keine Rolle. Junge deutsche Frauen und Mädchen reißen sich darum, Autogramme von den Fußballern mit den schwarzen Haaren und dem energischen Blick zu bekommen. Auch das Team der Elfenbeinküste mit den groß gewachsenen und kräftigen Spielern kommt gut an.

Mehrere Medien erarbeiteten eigene Ranglisten der schönsten WM-Fußballer. Für die Zeitung „Die Welt“ ist der Paraguayer Roque Santa Cruz der Attraktivste, vor dem Spanier Raul sowie den Portugiesen Luis Figo und Cristiano Ronaldo.

Die „Gazzetta dello Sport“ votierte für einen Spieler aus dem eigenen Land. Sie deklarierte Alessandro Nesta zum Schönheitskönig, vor dem Engländer Beckham und Figo. „Nesta ist von mediterraner Schönheit“, schwärmt das Blatt. „Er hat ein klassisches Antlitz, feine Gesichtszüge und einen Blick, der einfach umwerfend ist.“

Die Dänen sehen die Sache eher unparteiisch, da ihre Mannschaft bei der WM nicht dabei ist. Sie wählten den Schweden Fredrik Ljungberg, der auf Werbeplakaten seinen muskulösen Körper in einem knappen Slip zur Schau stellt, zum schönsten Kicker der WM. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen nach einer Umfrage der Zeitung „Ekstra Bladet“ Nesta und Beckham.

Auch die Argentinier stehen hoch im Kurs. Sie imponieren durch ihre üppige Haarpracht. Das gilt vor allem für ihren Kapitän Juan Pablo Sorón, den einige Journalisten mit dem britischen Filmstar Daniel Day-Lewis in dem Streifen „Der letzte Mohikaner“ vergleichen.

Nicht nur die Frauen, auch die Gemeinschaft der Homosexuellen hat ihre Favoris wie Ljungberg, Cristiano Ronaldo oder den Ukrainer Andrei Schewtschenko. Dies sei mit Fotos auf einschlägigen Internetseiten abzulesen, auf denen die Spieler spärlich bekleidet und in gewagten Posen zu sehen sind.

Die Fußballstars des 21. Jahrhunderts verkaufen sich mittlerweile auch abseits des Courts und agieren teilweise als Models für Modefirmen. Sie haben es längst gelernt, vor den Fernsehkameras wie Hollywoodstars in teuren Markenanzügen aufzutreten. Ihre Frisuren und Tätowierungen prägen den Stil der Zeit.

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