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Die Queen ist "not amused"

Königin Elizabeth II. (78) wollte die Hochzeit von Prinz Charles (56) und Camilla Parker Bowles (57) nach Informationen der "Sun" wegen des Papstes um ein halbes Jahr verschieben.

Die Zeitung berichtete am Mittwoch unter Berufung auf eine hohe Quelle am Hofe, dass die Queen die Trauung gern auf den Herbst statt nur um einen Tag auf Samstag verschoben hätte.

Charles habe das in einem Telefongespräch mit seiner Mutter aber abgelehnt. Er habe zunächst sogar gar nichts von einer Verschiebung wissen wollen, doch in diesem Punkt habe sich die Queen durchgesetzt: Sie wies ihn demnach an, am Freitag am Papstbegräbnis in Rom teilzunehmen.

Auch andere Zeitungen haben berichtet, dass Charles seine Hochzeit zunächst wie geplant am Freitag feiern wollte. Dafür spricht auch, dass sein Büro noch am Sonntagabend jede Verschiebung kategorisch ausgeschlossen hatte. Neben der Queen soll Rowan Williams, Erzbischof von Canterbury und geistliches Oberhaupt von weltweit 75 Millionen Anglikanern, auf eine Teilnahme des Thronfolgers an dem Begräbnis gedrängt haben.

Die „Sun“ berichtete außerdem, dass zwei polnische Touristen am Sonntag auf dem Gelände von Schloss Windsor bis unter das Schlafzimmerfenster der Queen vorgedrungen seien, weil ein Wachposten gefehlt habe. Scotland Yard bestätigte nur, dass zwei Touristen auf dem Privatgrundstück der Queen von Polizisten angehalten und weggeführt worden seien. Den Sicherheitsbereich, in dem sich die Gemächer der Queen befinden, hätten sie nicht erreicht.

Unterdessen wird die Frage diskutiert, wer die zusätzlichen Kosten für die Verschiebung der Hochzeit übernehmen soll. Sie könnten sich auf umgerechnet drei Millionen Euro verdoppeln, weil die Polizisten samstags ein Anrecht auf Wochenendzuschlag haben. Eine Polizeisprecherin sagte der britischen Nachrichtenagentur PA, das Königshaus solle sich an den Extrakosten beteiligen.

Es sei für die Polizei schon schwierig genug, sich auf die ständig geänderten Hochzeitspläne einzustellen. „Das ist frustrierend, weil die Polizisten so viel Zeit in die Planung eines solchen Ereignisses investieren müssen“, sagte sie. Doch eine Sprecherin von Charles lehnte es ab, einen Teil der Rechnung zu begleichen: „Sicherheitskosten sind Sache der Polizei und des Innenministeriums“, sagte sie.

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