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Die Quadratur des Wohnens

©VMH/ Andreas Uher
Schon von außen besticht der Neubau von Familie Tenschert aus Beschling bei Nenzing.
Die Quadratur des Wohnens

Die Fassade des quadratischen Einfamilienhauses leuchtet zu jeder Jahreszeit in einem warmen rotbraunen Ton. Alle Trespa-Platten sind unterschiedlich groß – eine Herausforderung bei der Planung. Sechs einladende Terrassenplätze erlauben es der Familie, zu jeder Tageszeit die Sonne genießen zu können. „Wir können der Sonne immer hinterher wandern“, freut sich Sylvia Tenschert. UV-Strahlung oder Temperaturunterschiede können dem Umkehrdach des Hauses nichts anhaben. Die großzügigen Fenster, die teilweise aus Sonnenschutzglas bestehen, schließen größtenteils fassadenbündig ab. Bei geschlossenem Tor verschwindet die Garage raffiniert in der Fassade des Hauses.

Einjährige intensive Planungsphase

„Wir haben ein Jahr lang fast täglich geplant“, erinnert sich Bernhard Tenschert. So gestalteten die beiden auch das Elternschlafzimmer mit integriertem Badezimmer und die Küche. „Durch die Glasfront des Bades wirkt der Raum tiefer“, erklärt der Hausherr. Im sanitären Bereich entschieden sich die Tenscherts für Epoxidharzböden. „Im Haus ist keine einzige Fliese verlegt“, erzählt Sylvia Tenschert. Stattdessen wurde Cabrueva- Holz verwendet. Alle Schlafzimmer liegen im Untergeschoss und haben Zugang zu den Terrassen des 276 m² großen Hauses. „Im Sommer haben wir hier unten maximal 21 Grad. Im Winter ist es durch die Nähe zur Heizanlage angenehm warm“, erklärt Bernhard Tenschert. Geheizt wird das Massivhaus mit Erdwärme.
Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich neben einer kleinen Küche noch eine geräumige Küche, die in den Wohnraum integriert ist. Beeindruckend ist hierbei die 400 kg schwere Granitabdeckung. Das Esszimmer wirkt mit einer Raumhöhe von über fünf Metern hell und luftig. Über eine offene Stiege, deren Geländer aus mitteldichten Holzfasernplatten (MDF) besteht, gelangt man in die Galerie im Obergeschoss.

Rundumblick durch Panoramfenster

Auf der 46 m² großen Terrasse kann man die herrliche Aussicht auf den Walserkamm und den Muttersberg genießen. Aber auch die Wohnlandschaft vor dem rundum verglasten Ofen lädt zum gemütlichen Verweilen ein. „Der Ofen ist mit Platten aus geschäumtem Aluminium, das schwarz eingefärbt wurde, verkleidet“, schwärmt Bernhard Tenschert. Aufgrund der fantastischen Aussicht und dem Ofen ist die Galerie ein beliebter Treffpunkt für die ganze Familie.
Eine weitere Besonderheit ist die Schiffsstiege, über die man von der Terrasse in den 500 m² großen Garten gelangt. Auch hier wiederholen sich die Formen des Quadrats.
Das gesamte Haus wird mit einer kontrollierten Be- und Entlüftung ständig mit Frischluft versorgt. Auch die Luftfeuchtigkeit wird dadurch geregelt. Durch das Bussystem können sämtliche elektronische Geräte wie Jalousien oder Leuchten ferngesteuert werden. Bei der Beleuchtung ließ sich die Familie eine weitere Besonderheit einfallen. Die „Occhio Sento“-Leuchten – „träumende Augen“ – sind farbveränderbar. Je nach Tageszeit und Laune können verschiedene Farb-CDs eingelegt werden und sorgen so für stimmungsvolles Licht. Die Deckenleuchte im Esszimmerbereich besteht aus 300 Glaskugeln, die alle einzeln eingesetzt wurden.
Über ihr Eigenheim meinen Sylvia und Bernhard Tenschert: “Wir sind überglücklich mit dem Ergebnis und würden nichts anders machen.”

Auf einen Blick

Einfamilienhaus: Familie Tenschert, Beschling bei Nenzing

Wohnfläche gesamt: 276 m²

Grundstücksfläche: 805 m²

Umbauter Raum: 1250 m²

Architekt: AAZT Achammer Architektur ZT GmbH, Andreas-Gaßner Straße 2, 6710 Nenzing, Tel.: 05525-63485, Fax: 05525-64785, http://www.aazt.at, E-Mail: office@aazt.at

Planung: 2003 bis 2004

Bauzeit: 2004 bis 2005

Energie: Erdwärmepumpe, Kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmetauscher

Konstruktion: Massivbauweise

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