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Die Polizei warnt vor Internetbetrügern

01. Die Polizei warnt vor Internetbetrügern
01. Die Polizei warnt vor Internetbetrügern ©Unsplash
Unter dem Deckmantel der Corona-Krise nützen derzeit viele Betrüger bestehende Sorgen und Ängste auf perfide Art und Weise aus.

Mit Fake-Shops, unseriösen Job- bzw. Kreditangeboten und Phishing-Attacken schlagen derzeit Betrüger Profit aus dieser Ausnahmesituation, warnt die Vorarlbeger Polizei.

Die Kriminalpolizei gibt dazu folgende Verhaltenstipps:

Fake-Shops

Kaufen Sie bei Online-Shops, mit denen Sie bereits Erfahrung haben. Leisten Sie nach Möglichkeit keine Vorauszahlungen und verwenden stattdessen sichere Bezahldienste. Gerade hier wird mit der Angst der Menschen gespielt und die Ware oft zu weit erhöhten Preisen angeboten oder nach Bezahlung gar nicht geliefert. Vergleichen Sie mehrere Angebote – im Zweifel Finger weg vor solchen Offerten.

Betrügerische Job-/Kreditangebote

Kurzarbeit oder Verlust des Arbeitsplatzes führt für viele Menschen zu Geldsorgen. Betrüger nützen auch diese Situation aus und bieten im Internet verlockende Job- oder traumhaft günstige Kreditangebote an. Aber Vorsicht: Sie bekommen hier keine seriöse Arbeit und auch kein Geld, sondern sollen sogar zahlen und Ihre Daten bekanntgeben. Wenden Sie sich bei finanziellen Problemen an die Hausbank oder an die zuständigen Behörden von Land und Bund, die spezielle Härtefonds eingerichtet haben.
Bankdaten-Phishing: Im Internet kursieren vermehrt gefälschte E-Mails, die vorgaukeln von Ihrer Hausbank zu kommen. Unter dem Vorwand von Systemumstellungen von z.B. SMS-Tan auf Push-Tan, werden Sie darin aufgefordert einem Link zu folgen und/oder eine App zu installieren. Auch hier: Finger weg! Die Betrüger wollen nur an Ihre Bankdaten kommen. Melden Sie solche E-Mails umgehend Ihrer Bank.

Telefonbetrug

Hier rufen die Betrüger vorwiegend bei älteren Menschen an und behaupten, dass ein naher Verwandter mit dem Corona-Virus oder nach einem Verkehrsunfall im Krankenhaus liege. Sie geben sich aber auch als Mitarbeiter der Gesundheitsbehörden oder Arzt aus und fordern dann Geld oder Wertgegenstände für die Behandlung. Bleiben Sie bei solchen Anrufen misstrauisch und geben Sie nie per Telefon oder E-Mail Informationen zu ihren finanziellen Verhältnissen oder den Besitz von Wertgegenständen bekannt. In allen Fällen können Sie sich aber allein durch ein Gespräch mit Familienangehörigen oder Freunden über das „traumhafte Angebot“ oder den in Aussicht gestellten „Supergewinn“ schützen. Wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, erstatten Sie bei der nächsten Polizeidienststelle Anzeige.

(red)

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