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Die Ouvertüre für das Derby

Bregenz empfängt am Samstag Innsbruck – Leader Alpla HC Hard in Schwaz zu Gast.

In einer Woche ist es so weit: Dann kommt es zum insgesamt 57. Vorarlberger Derby in der Handball-Liga Austria bzw. ersten Prestigeduell in dieser Saison. Vom aktuellen Tabellenstand her würde dies bedeuten, dass Tabellenführer Alpla HC Hard Verfolger Bregenz zu Gast hat. Doch bevor sich die Akteure beider Teams sich mit dem ewig jungen Duell befassen können, wartet auf beide Klubs eine mehr als schwierige Aufgabe.

Klare Worte von Liptak

Nach der 26:30-Niederlage in Krems, dem ersten Aderlass, zeigte sich Bregenz-Coach Martin Liptak enttäuscht und ließ dies seine Mannschaft diese Woche im Training auch spüren. Liptak: „Die Jungs haben geglaubt, nach dem Kantersieg (38:29) gegen Margareten, dass es locker so weiter geht. In der Abwehr wurde nur halbherzig agiert und im Angriff zahlreiche Chancen fahrlässig ausgelassen. Solch eine Einstellung kann und darf ich nicht dulden. Ich habe dies den Spielern mitgeteilt und ganz klar erklärt, dass ich mir von einigen Leistungsträgern eine deutliche Leistungssteigerung erwarte“, so der Slowake. Im Westderby gegen Innsbruck, das vor einer Woche im Tiroler Derby gegen Schwaz zu Hause mit 23:28 ebenfalls die erste Saisonniederlage bezog, erwartet Liptak deshalb vom Anpfiff an eine Bregenzer Mannschaft, die mit Herz und vollem Einsatz an die Arbeit geht. „Besonders zu Hause haben wir eine Verpflichtung gegenüber den Fans, die Anspruch auf eine ordentliche Leistung haben. „Jeder Einzelne ist gefordert, um den Ausrutscher in Krems auszubügeln“, erklärt der Bregenz-Trainer.

Burger duldet kein Jammern

Ebenfalls auf ein Team aus Tirol trifft der Alpla HC Hard. Die Truppe von Coach Markus Burger, nach drei Spieltagen die einzige Mannschaft ohne Niederlage, will alles daran setzen, dass dies noch möglichst lange so bleibt. Burger: „Durch den Ausfall von Spielmacher Marko Krsmancic, der sich im Linz-Spiel ein Teilruptur an der Kapsel bzw. am Seitenband des rechten Knies zugezogen hat, haben wir in Abwehr und Angriff eine Aufstellungsvariante weniger. Doch Jammern bringt uns nicht weiter, jetzt müssen eben andere Spieler diese Lücke schließen. Wir wollen unbedingt als Leader ins Derby gehen und dazu ist ein Sieg notwendig. Damit ist alles gesagt und die Zielsetzung für die Mannschaft ganz klar formuliert“, so Burger.

(VN)

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