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Die neue Mode bringt den Sommer zum Blühen

Die Mode ist eine charmante Tyrannei von kurzer Dauer. Wie recht der französische Dramatiker Marcel Archard mit dieser Einschätzung doch hatte. Misswahl-Journal

Und auch der deutsche Modeschöpfer Karl Lagerfeld weiß: „Der Mode entkommt man nicht. Denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode.”

Ganz ehrlich: Irgendwie hat auch der größte Winterfan langsam genug von kalten Temperaturen, dicken Jacken und fellgefütterten Boots. Es dürstet uns nach leichten Stoffen, bunten Farben, knappen Röcken und schmeichelnden Materialien, in denen wir unbeschwert und munter durch sonnenüberflutete Straßen schlendern können.
Täuscht das Trendgespür der Modeexperten nicht, bringt die neue Mode den Sommer in allen Bereichen zum Blühen. „Himbeere, Brombeere, Curry, Zitrone, Limettengrün, Preiselbeere”, listet Sabrina Miessgang von „Facona” die bunte Palette an Möglichkeiten auf, die von zart bis knallig alles enthält. Die wichtigste Sommerfarbe bleibt Weiß. Mit einer Ausnahme. „Bei der Abendmode dominiert Schwarz”, betont die Modelady.
Insgesamt aber zeichnen sich die neuen Trends durch eine feminine Linie aus. Strenge Schnitte aus der maskulinen Garderobe tauchen nur noch als Elemente, etwa in Form von bedruckten Hemdblusen, auf. Ansonsten dominieren lange Kleider, Teile, die eine Nummer zu groß sind, Haremshosen, weite Hosen mit hoher Taille, Minikleider und Oberteile in Kimonoformen und mit bauschigen Ärmeln. Das Angebot reicht von Hippie-Mustern bis hin zu Retro-Prints. Die Stoffe geben sich leicht und transparent. „Auch Stickereien feiern ein Comeback”, sagt Sabrina Miessgang. An Details sind Schleifen, Rüschen und Raffungen aller Art angesagt. „Aber bitte nicht zu viel”, mahnt die Facona-Chefin.
Mit Eleganz glänzt auch die Bademode. Raffinierte Schnitte und die Liebe zu besonderen Kleinigkeiten dominieren die internationalen Kreationen. „Gerne werden Broschen verwendet, die jedes Stück einzigartig wirken lassen”, weiß Manfred Böhmwalder von La Forma. Naturtöne mit Mustern oder besonderen Nähten sind ebenso hipp wie florale und grafische Designs. Neben Bikinis und Badeanzügen ist auch der Tankini nach wie vor ein absolutes Strandthema. Lässige Blusen, Pareos oder Taschen rund das Outfit ab.

Frisur mit mystischem Touch

Doch die schönste Mode drunter und drüber wäre rein gar nichts ohne die passende Frisur. Intercoiffeur Ölz propagiert für die warme Jahreszeit die „Trendzoom-Collection” mit ihren progressiven Designer-Looks. Das Motto „Virtualist” vereint Hightech mit mittelalterlicher Spiritualität. Leuchtende Farben wie silbrige Grautöne, pastelliges Violett und Eisblau mit ungesehen metallischen Effekten geben der Frisur einen mystischen Touch. Die extravaganten Haarschnitte bestechen durch Präzision. Das Farbkonzept mit seinen metallischen Effekten gibt den schönen und kompakten Haarschnitten den perfekten Schliff. „Ecopolitan” wiederum bietet ein farbenfrohes und trotzdem natürliches Spiel aus warmen und kühlen Naturtönen. Bei den Haarschnitten wird die Natürlichkeit durch dynamische Bewegungen in Szene gesetzt. Der Schwerpunkt liegt auf einer typgerechten Formgebung, die durch eine speziell entwickelte Schnitttechnik entsteht.

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