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Die "Macht" ist mit Red Bull

Anlässlich des Formel-1-Klassikers in Monaco läuft auch das neue Red-Bull-Racing-Team zu PR-Hochform auf. Sportlich gesehen steht Vitantonio Liuzzi nach dem Out in Barcelona gehörig unter Erfolgsdruck.

Die prominentesten Gäste des Teams von Dietrich Mateschitz werden im Fürstentum die Stars der “Star Wars”-Saga sein, die am Sonntag im Rahmen des Filmfestivals in Cannes die Weltpremiere von “Die Rache der Sith” feiern. Ebenfalls für einen Farbtupfer am buntesten Wochenende des Formel-1-Jahres wird das Red-Bull-Motorhome sorgen – dieses wird im Hafen von Monaco schwimmen.

Sportlich gesehen will der zweifache Monaco-Sieger David Coulthard (2000 und 2002) seine Fähigkeiten zwischen den Häuserschluchten einmal mehr ausspielen, Teamkollege Vitantonio Liuzzi steht nach dem Out in Barcelona gehörig unter Erfolgsdruck. Christian Klien ist zum dritten Mal nach Imola und Barcelona dritter Red-Bull-Pilot und daher so wie Alexander Wurz (McLaren) nur am Donnerstag im Testeinsatz. Bereits auf dem Nürburgring (29. Mai, GP von Europa) könnte Klien dann wieder ins Renncockpit zurückkehren.

Liuzzi hat in der Formel 3000 zwei Mal Monaco-Erfahrung gesammelt: 2003 gab es einen deftigen Unfall, 2004 einen Sieg. Hier gibt es zwei Optionen: man ist schnell und präzise oder man endet in der Mauer”, meinte der Italiener. Liuzzi, der für vorerst drei Rennen das Cockpit von Klien übernommen hat, weiß, dass viel auf dem Spiel steht: “Mir ist klar, dass ich in Monaco ein gutes Ergebnis hinlegen muss. Ausgerechnet Monaco ist aber die härteste Herausforderung.” Ein Nachteil für den Rookie ist die Tatsache, dass er als erster Pilot ins Qualifying muss.

RBR-Sportdirektor Christian Horner betont, dass Erfolge in “Monte” ganz besonders glänzen. “Monaco ist in vieler Hinsicht das Highlight des Jahres, eine Herausforderung für alle Fahrer und Teams. Es ist das einzige Stadtrennen des Jahres und auf Grund der Streckencharakteristik ist Überholen beinahe unmöglich.” Angesichts der “Star Wars”-Partnerschaft meinte Horner: “Hoffentlich wird die Macht mit uns sein.” Am Red-Bull-Boliden wurde bei Testfahrten in Paul Ricard (Fra) vor allem an der Aerodynamik, der Traktionskontrolle und an den Michelin-Reifen gearbeitet.

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