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Die Hochburgen der Parteien im Jahr 2005

In den Vorarlberger Gemeindestuben ist seit jeher Schwarz die tonangebende Farbe. Bei der Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl im Jahr 2005 war die ÖVP in 37 von 45 Gemeinden, in denen sie offiziell antrat, die stärkste Kraft.

Dagegen konnten sich die Freiheitlichen in vier sowie die Sozialdemokraten in zwei Kommunen gegen die politische Konkurrenz durchsetzen. Für die Grünen reichte es in drei Gemeinden zu Platz zwei.

2005 verbuchte die ÖVP in insgesamt 30 Orten die absolute Mehrheit für sich. Sieht man von den drei Fällen ab, in denen sie alleine kandidierte, so stellte sich wie bereits fünf Jahre zuvor die Kleingemeinde St. Anton im Montafon mit 91,05 Prozent als dominanteste ÖVP-Hochburg heraus. In zwei weiteren Gemeinden schaffte die Volkspartei Ergebnisse jenseits der 80 Prozent sowie in sechs über 70 und in sieben über 60 Prozent. In lediglich drei Kommunen blieb die ÖVP unter 30 Prozent Stimmenanteil, das schlechteste Ergebnis gab es – ebenfalls wie im Jahr 2000 – in Bludesch (Bezirk Bludenz) mit 10,43 Prozent.

Zu satten Absoluten Mehrheiten reichte es für die Volkspartei auch in drei der fünf Vorarlberger Städte, nämlich in Dornbirn, Hohenems und Feldkirch. In Bludenz blieb sie mit 49,05 Prozent nur knapp unter der 50-Prozent-Marke, während sie in Bregenz eine schwere Niederlage einstecken musste und ihre Absolute Mehrheit verlor. Mit 38,15 Prozent Stimmenanteil verringerte sich der Abstand zur SPÖ in der Landeshauptstadt auf 2,67 Prozentpunkte – nach der Wahl im Jahr 2000 waren es noch 34,83 Prozentpunkte gewesen.

Die FPÖ präsentierte sich vor fünf Jahren vor allem in ihren traditionellen Hochburgen stark. Nach dem Wirbel rund um die BZÖ-Gründung – das Bündnis wurde eine Woche vor der Vorarlberger Gemeindevertretungswahl ins Leben gerufen – blieben die Freiheitlichen in vier der 42 Gemeinden mit offiziellen FPÖ-Listen siegreich. Das stärkste Ergebnis verzeichnete die FPÖ dabei in Fußach (Bezirk Bregenz), wo es mit 50,81 Prozent Stimmenanteil zur absoluten Mehrheit reichte. Platz eins gab es für die FPÖ außerdem in Nenzing (Bezirk Bludenz), Mittelberg (Kleinwalsertal) und Lustenau mit Ergebnissen von jeweils über 40 Prozent. Vier FPÖ-Ortsgruppen schafften es über die 30 Prozent-Marke, vier weitere über 20 Prozent. In 19 Gemeinden blieb die FPÖ hingegen unter der Zehn-Prozent-Grenze, “Schlusslicht” war Klaus im Bezirk Feldkirch mit 3,24 Prozent.

Für die Sozialdemokraten waren 2005 wie auch schon fünf Jahre davor die zwei Ortschaften Bürs und St. Gallenkirch (beide im Bezirk Bludenz) die einzigen Gemeinden mit einer Mehrheit. In Bürs (55,70 Prozent) reichte es sogar für die “Absolute”, in St. Gallenkirch zu 49,47 Prozent. Über der 30 Prozent-Schwelle lag die SPÖ in sieben der 35 Kommunen, in denen sie wählbar war, in 14 waren es weniger als 20, in sechs weniger als zehn Prozent. Die “rote Laterne” behielt Lustenau, die mit rund 21.000 Einwohnern größte Marktgemeinde Österreichs und als traditionell steiniges SPÖ-Pflaster bekannt. Dort kam die SPÖ lediglich auf 6,5 Prozent Stimmenanteil.

Waren die Grünen im Jahr 2000 nirgends über Platz drei hinausgekommen, so etablierten sie sich vor fünf Jahren gleich in drei Gemeindestuben des Bezirks Feldkirch – Rankweil, Feldkirch, Göfis – als zweitstärkste Kraft. Mit 27,24 Prozent erzielten die Grünen in Rankweil das landesweit beste Ergebnis. Die Grünen traten in 13 Kommunen an, lediglich in Hohenems blieben sie unter zehn Prozent. Außer in Rankweil reichte es noch in Göfis für mehr als 20 Prozent.

Andere sich zur Wahl stellende Listen – die meist als ÖVP-nahe gelten – schnitten am besten in Bartholomäberg im Bezirk Bludenz, in Egg und Schwarzenberg im Bregenzerwald sowie in Buch (Bezirk Bregenz) mit Ergebnissen von mehr als 90 Prozent ab. In weiteren elf Gemeinden erzielten Listen die absolute Stimmenmehrheit.

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