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Die Grünen in Vorarlberg sagen ein klares "Ja" zu Europa - und Sie?

Michel Reimon (links) und Adi Gross bei der Pressekonferenz
Michel Reimon (links) und Adi Gross bei der Pressekonferenz ©Die Grünen
Auf einer aktuellen Pressekonferenz betonen der Grüne Klubobmann Adi Gross und sein Kollege Michel Reimon nochmals die Wichtigkeit Europas für Vorarlberg.

“Gerade Vorarlberg ist als Industrie- und Tourismusland auf die EU und auf eine weltoffene Haltung angewiesen“, betont der Adi Gross vor dem Publikum. „Für Vorarlberg wäre es ein Desaster, wenn wir den Zugang zum europäischen Markt verlieren würden. Und mit einem Öxit würden wir die EU-Regulierungen trotzdem mittragen müssen – nur mit dem Unterschied, dass wir dann nicht mehr mitreden dürfen“, ergänzt Reimon.

Die EU bringt viele Vorteile für Österreich

70 Prozent der Österreichischen Exporte und Importe laufen innerhalb der Europäischen Union ab. Offene Grenzen und europäischer Austausch seien daher unabdingbar. Die EU sichere außerdem Arbeitsplätze. „Jeder zweite Job in Österreich hängt von internationalen Aufträgen und Exporterfolgen ab. Wir brauchen daher ein stabiles Europa“, so Gross. Die EU sorge außerdem für hohe Umwelt- und Klimaschutzstandards, und wir profitieren von Forschungsprogrammen, die vielen Betrieben in Vorarlberg zu Gute kommen.

Es könne daher nur eine Zukunft mit Europa geben. „Die Frage ist: Wollen wir kooperieren und voneinander profitieren oder wollen wir einen bedingungslosen Wettbewerb ‚alle gegen alle’? Für uns Grüne ist klar: Wir wollen den Weg der Kooperation und der Zusammenarbeit!“, so Reimon. Das heiße auch, dass die EU zu einer nachhaltigen und demokratischen Sozialunion ausgebaut werden müsse.

Mehr und nicht weniger EU

Erster notwendiger Schritt sei es, das Europäische Parlament zu stärken. „Das Parlament muss ein vollwertiges demokratisches Instrument werden, das auch gesetzliche Initiativen starten kann“, betont Reimon. Dazu brauche es eine Änderung des EU-Vertrages. „Wenn wir diese Diskussion nicht führen, bleiben wir stecken“, so Reimon. „Wir brauchen mehr, und nicht weniger EU. Gerade die aktuellen Herausforderungen wie die Flüchtlingssituation, Steuerschlupflöcher oder Klimawandel können nur auf europäischer Ebene gelöst werden“, schließt Gross.

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