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Die Grünen: Der Absturz setzt sich auch in Kärnten fort

Johannes Rauch von den Vorarlberger Grünen.
Johannes Rauch von den Vorarlberger Grünen. ©B. Hofmeister
"Rausgeflogen in Kärnten. Bitter, aber nicht ganz überraschend." So kommentiert Johannes Rauch unter anderem das Ergebnis der Grünen in Kärnten.

Landesrat Johannes Rauch bedankt sich in einem Posting via Facebook bei Rolf Holub, der den Absturz der Grünen auch nicht aufhalten konnte. “Danke, Rolf Holub, du hast – vor allem auch bei der Aufarbeitung des Hypo-Alpe-Adria-Desasters – einen tollen Job gemacht. Leider unbelohnt.” Das schreibt Rauch.

Rolf Holub hat es bei seinem vierten Antreten bei der Landtagswahl nicht geschafft. Die Grünen sind aus dem Kärtner Landtag geflogen, für den 61-Jährigen bedeutet das Resultat das Ende seiner politischen Karriere, die auf Landesebene 14 Jahre gedauert hat, fünf Jahre davon als Landesrat. Die Zukunft seiner Partei ist nach dem Debakel völlig ungewiss.

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Schon einmal, im Jahr 2009, war es “arschknapp” gewesen, da übersprangen die Grünen erst mit den Wahlkarten die Fünf-Prozent-Hürde und hielten ihre zwei Mandate. 2013 gab es dann mit rund zwölf Prozent einen großen Erfolg, der Holub in die Regierung brachte. Dort widmete er sich mit Verve seinen Kernthemen, nämlich Umwelt, Energiewende und Mobilität.

Aus der Parteipolitik zog er sich teilweise fast völlig zurück, bis im vergangenen Sommer die Erstellung der Kandidatenlisten für Nationalrat und Landtag die Partei in eine tiefe Krise stürzte. Holub spielte Krisenfeuerwehr, bis zum letzten Tag versprühte er Optimismus, versuchte, das Ruder herumzureißen, der Gegenwind war jedoch zu stark.

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