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Die Gartenpiraten sind in Bezau aktiv

Ackern lohnt sich
Ackern lohnt sich
(Beitrag: Silke Moosbrugger) Die Volksschulkinder der witus-Gemeinde Bezau begeben sich gemeinsam mit ihren Lehrpersonen und den Gartenfreunden Bezau-Reuthe auf Schatzsuche in der Natur.

Der Bahnhofsgarten Bezau ist ein Gemeinschafts-Projekt, getragen von einsatzfreudigen Bürgern und BürgerInnen. Die Idee dahinter: einen Dorfgarten, der dazu auffordert selbst aktiv zu werden, gibt es in Bezau und Umgebung bislang nicht. Die dafür vorgesehene Fläche auf dem Grundstück der Werkstätte Bezau dient als Freifläche für Aktivitäten, die sich mit der Natur, mit Pflanzen, mit der Kultivierung von Gemüse, Obst, Beeren und Kräuter beschäftigen. Das Grundstück soll sich gemeinsam mit engagierten Bürgern und Bürgerinnen entwickeln.

Eigene Kartoffeln

Einem Teil dieser Fläche widmen sich derzeit die SchülerInnen der 3. Klasse Volksschule in Bezau. Die Kinder wollen dort im Frühjahr 2014 ihre eigenen Kartoffeln ernten. Mit Spaten und Schaufeln wurde fleißig geackert und Steine ausgegraben, um den Boden für die Frucht vorzubereiten. Die Kinder werden ihren Acker weiter beobachten und pflegen. Im Unterricht wird besprochen was weiter zu tun ist. Im Sommer wollen sie zu einem Kartoffelfest einladen.

Hurra, ein Schatz

Kurz vor dem Nachhauseweg musste noch ein besonders großer Stein ausgegraben werden. Eine Schülerin meinte: „Hurra. Ein Schatz! Wir müssen ihn nur noch goldig anmalen.“ Die Garten-Piraten wurden fündig. Wenn das kein erfolgreicher Tag war. Auch an den darauf folgenden Tagen trafen immer wieder fleißige „Goldgräber“ der Volksschule beim Bahnhofsgarten ein, um während ihrer Freizeit weiter nach verborgenen Schätzen zu graben. Engagierte BürgerInnen unterstützen das Projekt und wollten dabei sein, als die ersten Bäume gepflanzt, ein Brunnen gegraben und eine Terrasse angelegt wurden, die ab dem Frühjahr 2014 zum Verweilen einladen sollen. Die parzellierten Gartenflächen dürfen von BürgerInnen zum Eigenanbau von Gemüse und Pflanzen verwendet werden. Es soll ein Austausch von Gartenwissen und Erfahrungen stattfinden, der anregt und bei der Arbeit unterstützt.

Das Ziel: Kindern Raum geben, um Erfahrungen zu sammeln

Die Kinder erleben, wie ein Acker angelegt wird, wie das Pflanzen, Pflegen, Ernten, Lagern und Verarbeiten vor sich geht, wie vielfältig die Natur ist, die wir nutzen und bewahren wollen. Das sinnliche Erleben der Kinder wird durch den aktiven, körperlichen Zugang angeregt. Was einmal erfahren wurde, kann im weiteren Leben seine Wirkung zeigen. Die Sorgfalt für den größten Schatz – die Natur – die uns mit Lebenswichtigem versorgt – muss ihre Wurzeln haben. “Wir wollen den Samen dafür anlegen, damit er später Früchte tragen kann. Der Bahnhofsgarten soll allen Bürgerinnen ein Ort werden, der zum Verweilen und Zeit verbringen einlädt”, so die Verantwortlichen.

Engagiert sind:

• Die SchülerInnen der 3. Klasse Volksschule mit ihren LehrerInnen
• das Projekts „engagiert sein“
• die Gartenfreunde Reuthe-Bezau
• die Werkstätte Bezau
• die Marktgemeinde Bezau mit Gemeindearbeiter Hubert Eberle
• Engagierte BürgerInnen aus Bezau und den umliegenden Gemeinden
• das Projekt „familieplus“ der Marktgemeinde Bezau

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