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Die farbenfrohe Welt der Gymnaestrada

So gefällt es den Turnern aus aller Welt in Vorarlberg.
So gefällt es den Turnern aus aller Welt in Vorarlberg. ©Pertschy
Vorarlberg im Zeichen des Turnfestivals – W&W hat sich unter den Athleten umgehört.
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Gymnaestrada 2019: Der Montag

Von Fabian Pertschy/Wann & Wo

Das größte internationale Breitensportfestival der Welt findet heuer zum zweiten Mal in Dornbirn statt. Etwa 20.000 Turner aus über 60 Ländern sind in Vorarlberg zu Gast, um ihre Passion mit Gleichgesinnten zu teilen. Die Gymnaestrada dient als interkulturelle Begegnungsstätte, bei der die Sportler sich ohne Wettkampfkonkurrenz präsentieren können. Das passende Motto („Come together. Show your colours!”) spielt auf die Dornbirner Gymnaestrada im Jahr 2007 an, indem der erste Satz übernommen wurde. Alle Nationen sollen zusammenkommen, um in Vielfalt ein friedliches Sportfest zu feiern. Auch das Maskottchen, die Kuh „Dorli“, darf sich deshalb über eine bunte Erscheinung freuen. Sie soll Regionalität und Vielfalt zugleich verkörpern.

Dornbirn als Herzstück

Während ihres Besuchs sind die Teilnehmer in rund 20 Nationendörfern untergebracht. Damit sind sie im ganzen Land verteilt und möglichst nahe an der Bevölkerung. Das Herzstück derWeltgymnaestrada ist das Dornbirner Messequartier. Hier finden in acht Hallen parallel die Gruppenvorführungen sowie zahlreiche Abendveranstaltungen statt. Die Aufführungen dauern etwa zehn Minuten und zeigen die ganze Vielfalt des Turnens. Durch die Außenbühnen wird der Sport zudem in acht verschiedene Städte Vorarlbergs gebracht. Zwölf nationale Abende, die FIG-Gala sowie Workshops für Besucher runden das Programm gebührend ab.

Alva, 17, Schweden

Alva aus Schweden
Pertschy

"Ich bin so begeistert von der Gymnaestrada, weil sie eine hervorragende Möglichkeit bietet, um mit vielen Turnern aus aller Welt zusammenzukommen. Ich konnte bereits viele Vorführungen der anderen Gruppen begutachten und freue mich nun umso mehr darauf, selbst auftreten zu können. Das Wetter in Vorarlberg ist einfach traumhaft, wenn man aus Schweden stammt. Bei uns ist es vergleichsweise kalt."

Francisco, 30, Chile

"Die Erfahrungen bei einer Gymnaestrada sind so wertvoll. Hier sind unterschiedliche Kulturen an einem Ort vereint. Jeder ist freundlich, genießt die Zeit und freut sich, neue Menschen zu treffen. Die Menschen in Dornbirn kümmern sich fabelhaft um uns und behandeln uns exzellent. Danke an euch! Zwar sind unsere Berge in Chile etwas höher, aber ihr habt deutlich mehr davon und die vielen Bergdörfer finde ich sehr idyllisch. Von den Städten habe ich nur Dornbirn gesehen. Dort ist es sehr ruhig und die Leute sind äußerst höflich. Leider spricht nicht jedermann Englisch. Das ist manchmal etwas schwierig, aber wir kommen trotz der Sprachprobleme zurecht."

Kirsten, 16, USA

Kerstin aus den USA
Pertschy

"Kleinigkeiten können die Menschen weltweit verbinden. Hier ist es eben das Turnen oder kurze Unterhaltungen, bei denen man Pins austauscht. Wir sind hier vereint, obwohl wir aus allen Teilen der Welt stammen, verschiedenen Kulturen angehören und nicht die gleiche Sprache sprechen. Deshalb ist die Gymnaestrada für mich wie eine Vereinigung der Welt. Am Wochenende waren wir bereits im Bodensee schwimmen und hatten dabei eine Menge Spaß. Es war wundervoll, den Sonnenuntergang über dem Wasser zu sehen. Die Gebäude im schönen Bregenz sind sehr farbenprächtig. Vorarlberg und die USA unterschieden sich voneinander, aber es gefällt mir hier."

Nell, 19, Australien

Nell aus Australien
Pertschy

"Die Welt kommt bei der Gymnaestrada mit dem Gedanken zusammen, sich zu vereinigen. Das Turnen fungiert dabei als verbindendes Element. Ich finde es wundervoll, dass Gemeinsamkeiten wie Bewegung, Turnen und Kreativität uns friedlich zusammenbringen. Jeder wird hier einbezogen und kann zeigen, was er für Talente hat. In Vorarlberg habe ich etwa Tschagguns gesehen. Dass es dort sehr traditionell ist, finde ich schön. Die alten Häuser sind unglaublich und besonders die Berglandschaft ist einfach atemberaubend. Für mich ist das wie auf einer Postkarte. Hier in Dornbirn sieht es hingegen schon etwas moderner und städtischer aus."

Marcelo, 35, Brasilien

Marcelo aus Brasilien
Pertschy

"Für mich ist es der erste Besuch einer Gymnaestrada. Man sieht, dass sich die Veranstalter viel Mühe bei der Planung gemacht haben und ihnen das Wohl der Gäste am Herzen liegt. Es ist ein spannender Moment für mich und ich bin froh, dabei zu sein, um meine Verlobte zu unterstützen. Sie ist Turnerin und lebt diesen Moment besonders intensiv, weil es eine so wichtige Veranstaltung ist. Bisher habe ich leider noch nichts vom Land gesehen, da wir seit unserer Ankunft viel zu tun hatten. Ob sich das in den kommenden Tagen noch ändert, weiß ich nicht. Wir haben jedoch geplant, zumindest einen Abstecher in die Schweiz zu machen und uns Zürich anzusehen."

(Text: Fabian Pertschy)

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