Die Familie Elbs setzt auf biologische Hühnerhaltung

Jutta und Harald Elbs mit beiden Töchtern.
Jutta und Harald Elbs mit beiden Töchtern. ©VMH
Langen. Jutta Elbs hat die Pfanne auf den Herd gestellt. Heute gibt es Rührei. Mit Speck, Tomaten und frischen Kräutern aus dem eigenen Garten. Schmeckt herrlich frisch und ist schnell zubereitet. Was das Mittagessen jedoch besonders wertvoll macht, sind frische und hochwertige Eier, die sie heute Morgen aus dem Stall geholt hat.

Jutta Elbs ist Biobäuerin und kann 2200 Hennen ihr Eigen nennen. „Vor einem Jahr haben wir in einen neuen Stall investiert und auf biologischen Landbau umgestellt“, erzählt die dreifache Mutter. Dieser ist großzügig, für 3000 Hühner, gebaut. Jutta Elbs besitzt jedoch um ein Drittel weniger des Federviehs. „Das ist Absicht“, erzählt sie, „die Tiere fühlen sich so wohler, sie können besser im Stroh scharren und das Angebot an Futter nutzen.“ Kein Wunder, dass die Legequote 93 Prozent beträgt. Den Elbs-Hühnern stehen auch im Freigehege zehn Quadratmeter pro Geflügel zur Verfügung. Das ist nur eines der Kriterien, damit man die Eier auch Bio-Eier nennen darf. Auch die Herkunft gilt es zu überprüfen. „Die Hennen müssen schon, nach dem sie geschlüpft sind, biologisch aufgezogen werden“, erklärt die 43-Jährige. Gefüttert wird dann eine Getreidemischung, die unter anderem Mais, Leinsamen und Sonnenblumenkerne enthält. Zum Legen steht für die Hühner ein Dinkelspelznest parat. Und wer die Eierspeise der Bäue­rin probiert, weiß: Freiheit schmeckt einfach besser.

Elbs vermarktet ihre Produkte entweder ab Hof oder über den Partner Martinshof in Buch. Von dort gehen sie auch ins Kühlregal bei Sutterlüty. Die Hühner sind jedoch nicht der einzige Erwerb. Ehemann Harald kümmert sich um die 50 Kühe. Außerdem sind neben der Milchwirtschaft auch Schweinehaltung und Waldwirtschaft ein Standbein. Auch hier spielt Bio eine wichtige Rolle.

„Die Leute legen heute großen Wert auf Regionalität“, weiß der Landwirt. „Viele kommen vorbei und wollen einen Blick in die Ställe werfen. Der 47-Jährige freut sich über das Interesse und sieht darin eine Bestätigung seiner Arbeit. „Transparenz ist das Um und Auf“, nennt er sein Erfolgsgeheimnis.

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