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Die EU als Friedens- und Wohlstandsprojekt

Manhafte Persönlichkeiten referierten in Feldkirch über die EU.
Manhafte Persönlichkeiten referierten in Feldkirch über die EU. ©Bernd Hofmeister
Auf Einladung des Seniorenbeirats und EuropeDirect Vorarlberg referierten am Freitag in Feldkirch namhafte Persönlichkeiten über die Bedeutung der Europäischen Union und die Mitgliedschaft Österreichs in dieser Gemeinschaft.
Das war es wert: Die EU als Friedensprojekt

Informationen aus erster Hand über den Weg Österreichs in die EU gab es von Altlandeshauptmann Martin Purtscher, der damals mit am Verhandlungstisch saß. Heinz K. Becker, Mitglied des Europäischen Parlaments, informierte über die aktuellen Entwicklungen in der EU und ihre Reformpläne. Erwin Mohr, Wolfurter Altbürgermeister und langjähriges Mitglied im Ausschuss der Regionen, führte durch den Abend. Fazit aller Beteiligten: „Das war und ist es wert“. An der Veranstaltung nahm auch Landesrätin Wiesflecker teil.

Dauerhafter Frieden

Für die Sicherstellung eines dauerhaften Friedens in Europa hat die Europäische Union 2012 den Friedensnobelpreis erhalten. Die enge Zusammenarbeit vieler europäischer Staaten hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Völker der Europäischen Union seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr bekämpfen. Statt Krieg gibt es Kooperation, was in den vergangenen Jahrzehnten u.a. zu Stabilität und einem großen Wirtschaftswachstum führte. Martin Purtscher ist ein Europäer aus Überzeugung.

Europäische Idee

Er vertritt die Meinung, dass „die Nationalstaaten für die großen Fragen der Zeit längst zu klein und für die überschaubaren Aufgaben seit jeher zu groß“ sind. Regionalismus sieht er als Weg, Europa den Bürgerinnen und Bürgern näherzubringen. Seine größte Motivation für seinen Einsatz für die europäische Idee ist, dass seine Enkel bzw. alle jungen Menschen die besten Chancen und Möglichkeiten in ihrem Leben erhalten.

Zentrales Thema Sicherheit

Sicherheit und Migration sind zwei der größten aktuellen Themen in der EU, berichtete EU-Parlamentarier Becker: „30 Prozent der Legislativarbeit beschäftigt sich mit diesen Themen. Die Sicherheit für Europas Bürger durch Stärkung der EU-Ebene und – endlich – gemeinsames Handeln hat dabei Priorität.“ Europa ist in Zukunft auf sich alleine gestellt, führte Becker weiter aus: „Wir sind noch immer größte Wirtschaftsmacht und höchstentwickelte Sozialgesellschaft der Welt. Kein Staat kann die großen Probleme, vor denen wir stehen, alleine lösen. Zusammenarbeit ist also wichtiger denn je.“

Zweite Veranstaltung in Bregenz

Die Veranstaltung wird am Samstag, 16. Juni 2018 um 15.00 Uhr im vorarlberg museum in Bregenz wiederholt.

(VLK)

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