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Die Dornbirner SV Heimstärke bekam Wolfurt zu spüren

©Philipp Steurer
2:1-Heimerfolg der Haselstauder gegen den Tabellenführer Wolfurt brachte trotz Kälte und Regen viel Erwärmendes
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DORNBIRN. Der Vorarlbergligaschlager zwischen dem Dornbirner SV und dem Spitzenreiter Wolfurt hielt was er versprach. Trotz Kälte und starken Regen kamen die 600 Zuschauer bei der Sonntagsmatinee auf dem Sportplatz Haselstauden voll auf ihre Kosten. Die derzeit zwei besten Vereine in der höchsten Spielklasse des Landes boten eine Klasseleistung und es war beste Werbung für den Amateurfußball. Beide Topklubs sind mit solchen Vorstellungen auch in der kommenden Meisterschaft 2019/2020 eine Bereicherung für die neugeschaffene Eliteliga Vorarlberg. Seit dem 30. September letzten Jahres (1:2 gegen Admira Dornbirn), das sind elf Meisterschaftsspiele in Folge war Tabellenführer Wolfurt unbesiegt. Diese imposante Erfolgsserie beendeten nun die Haselstauder dank der Heimstärke und dem sehr guten Kollektiv. Matchwinner war Neuzugang Jonas Gamper. Der 24-jährige Wälder wurde schon in der dritten Minute von Exprofi Aleksandar Djordjevic regelwidrig zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kapitän Julian Birgfellner bombensicher. Damit beendete Birgfellner die Wolfurter Torsperre nach exakt 371 Minuten. Dem spielfreudigen Stürmer Jonas Gamper gelang dann nach einem Gestocher kurz nach Wiederbeginn das umjubelte 2:1-Siegtor (48.). Für Gamper war es nach seinem Wechsel zum Dornbirner SV der erste Meisterschaftstreffer. Die Haselstauder feierten den achten Heimerfolg in dieser Saison. Der bereits 26. Saisontreffer von Wolfurt Torjäger Aleksandar Umjenovic war zuwenig für den Ersten um aus Haselstauden Punkte zu entführen. Der 28-jährige Serbe hatte einen Penalty ohne Probleme im gegnerischen Tor untergebracht (17.). Wolfurt vergab vor allem in der Schlussphase durch Aleksandar Umjenovic (70.), Benjamin Neubauer (74.) und Serkan Aslan (76.) gute Möglichkeiten, ohne daraus Kapital zu schlagen. Die Hofsteig-Elf bleibt trotz der Niederlage mit zwei Zählern Vorsprung auf den DSV an der Tabellenspitze und erster Anwärter auf den Titelgewinn. Bei beiden Erstplatzierten fehlten einige wichtige Leistungsträger: Die Hausherren ohne den sechsfachen Goalgetter Julian Schelling, Fetullah Kalkan und Paul Hartmann präsentierten sich trotz allem sehr stark. Die drei Defensivkicker Ibrahim Erbek, Daniel Brüstle und Nebojsa Balsic gingen Wolfurt doch in der Abwehr ab.

„Die Siege gegen die Topklubs zählen doppelt. Die bessere Effektivität im Moment gegen ein starkes Wolfurt brachte uns drei wichtige Punkte. Wir sind sehr glücklich den Spitzenreiter besiegt zu haben und nahmen Revanche“, so ein hochzufriedener DSV Coach Sebastian Trittinger. „Aufgrund der mehreren guten Einschussmöglichkeiten hätten wir gewinnen können. Zwei unnötige Eigenfehler brachten uns auf die Verliererstraße. Wir sind aber trotzdem noch Leader“, meinte Wolfurt Trainer Joachim Baur.

Vorarlbergliga 2018/2019

25. Spieltag

Hella Dornbirner SV – Meusburger FC Wolfurt 2:1 (1:1)

Sportplatz Haselstauden, 600 Zuschauer, SR Bernd Böckle

Torfolge: 3. 1:0 Julian Birgfellner (Foulelfmeter), 19. 1:1 Aleksandar Umjenovic (Foulelfmeter), 48. 2:1 Jonas Gamper

Gelbe Karten: 3. Djordjevic (Wolfurt), 18. Tsohataridis, 23. Erhart, 23. Gamper (alle DSV/SR-Kritik), 33. Schertler (Wolfurt/Unsportlichkeit), 72. Kaya, 79. Kutzer (beide DSV/alle Foulspiel)

Hella Dornbirner SV: Fend; Bodemann, Tsohataridis, Kovacec, Gehrer (41. Handanagic); Altuntas, Kaya (81. Trost); Gamper, Birgfellner (84. Bachmann), Kutzer; Erhart

Meusburger FC Wolfurt: Godula; Troy, Djordjevic, Mentin; Rist, Aslan; Harun Erbek, Benjamin Neubauer, Schertler (84. Özdemir), Tobias Neubauer; Aleksandar Umjenovic

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