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Die Defensive als Rückversicherung

©Stiplovsek
Die grün-weiße Abwehrreihe will heute ab 18.30 Uhr die geballte Offensivkraft von Tabellenführer Admira stoppen. Der FC Lustenau und Altach spielen auswärts.
Tabelle der Ersten Liga

Es sind die Zahlen, die vor dem zweiten Saison-Aufeinandertreffen zwischen der Lustenauer Austria und Tabellenführer FC Admira ins Auge stechen. Austria-Trainer Edi Stöhr bringt es auf den Punkt: „Die Mannschaft spielt in einer anderen Liga, obwohl es de facto nicht so ist.“ Die Zahlen sind es, die vor dem Duell den Beisatz „Topspiel“ verhindern, wiewohl der Unterschied auf dem Platz bei weitem nicht so gravierend ist. Die VN kennen die Namen hinter den Zahlen.
Benjamin Sulimani: Der 22-jährige Stürmer lebt unter Trainer Didi Kühbauer sichtlich auf. 13 Treffer in 14 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Zum Vergleich: Alle Austria-Spieler zusammen kommen bislang auf 19 Tore. Eine solche Trefferquote ist aber auch für den beidfüßigen Angreifer neu. Bei seinen früheren Stationen Kapfenberg, Parndorf, Austria Lustenau (10 Spiele/3 Tore) und Austria Wien Amateure war er in 76 Spielen „nur“ 15 Mal erfolgreich. Gegen die Austria allerdings tat sich Sulimani stets schwer. Von neun Duellen mit den Lustenauern gewann er nur ein einziges (in dieser Saison mit der Admira) und traf erst einmal (am 17. April 2009 im Reichshofstadion bei der 1:2-Niederlage mit Austria Wien Amateure ).
Patrik Jezek: Für Edi Stöhr ist er der beste Spieler der Liga. Acht Torvorlagen sowie sechs Treffer stehen in der laufenden Saison auf dem Habenkonto des 33-Jährigen. Was den Austria-Trainer am Tschechen fasziniert? „Seine Einstellung. Egal ob er in der Bundesliga oder in der 1. Liga spielt. Er zeigt, dass er Freude am Fußballspielen hat.“
13 gegenüber 9: Nicht weniger als 13 Kaderspieler der Admira haben im bisherigen Verlauf der Meisterschaft getroffen. Die Austria kann erst neun Torschützen vorweisen, wobei die Offensivkräfte – Danijel Micic, Sascha Boller, Frank Egharevba, Felix Roth, Gerald Krajic, Manuel Honeck und Ludovic Mathys – zusammen nur auf ein Dutzend Treffer kommen und damit einen weniger erzielten als Admiras Bester, Sulimani.
Alexander Kofler: Der Trainer meint: „Unsere Chance ist, dass wir eigentlich keine Chance haben.“ Doch es gibt auch einen Beleg dafür, dass die Austria heute als erstes Team die Serie der Admira unter Coach Didi Kühbauer brechen kann. Denn Lustenau-Torhüter Alexander Kofler hat die bessere Gegentor-Quote als sein Gegenüber Hans-Peter Berger. Kassiert der Admira-Schlussmann nur alle 97 Minuten ein Tor, so dauert es beim 23-jährigen Kärntner im Austria-Gehäuse immerhin 111 Minuten. Und Stöhr ergänzt: „Je länger eine Serie dauert, umso wahrscheinlicher wird es, dass sie bald endet.“

 

Die „englische Woche“ soll Altach drei Siege bringen

Matthias Koch kann heute die Reise zum Auswärtsspiel nach Grödig mitmachen.

Kurz, knackig, erfolgreich – so stellt sich SCRA-Coach Adi Hütter die heutige Kurzvisite in Grödig vor. Nach einem „Anwärmen“ um acht Uhr morgens bricht die Mannschaft gegen 9.15 Uhr mit dem Bus nach Salzburg auf. Gegen 13 Uhr dann Mittagessen, danach Rückzug in die Hotelzimmer. Um 18.30 Uhr wird die erste Partie der „englischen Woche“ in Grödig angepfiffen. In personeller Hinsicht vertraut Hütter dem Team von zuletzt. Und er liefert dafür die Argumente: > Auch der Champions-League-Sieger führte nach tollem Spiel zur Pause 4:0, am Ende gewann Inter gegen zehn Tottenham-Spieler nur 4:3. > Matthias Koch kehrt zurück, dadurch haben wir mehr Möglichkeiten. > Wir brauchen jetzt die Cleverness eines Routiniers. Deshalb erwarte ich mir jetzt von Harald Unverdorben, dass er die Mannschaft führt. Schon am Montag wartet auf Altach St. Andrä, ehe die Woche gegen FC Lustenau zu Ende geht.

 

Bjelica freut sich auf seine „alten Freunde“

Bei der heutigen Partie zwischen WAC/St. Andrä und FC Lustenau kommt es zu einem Wiedersehen mit Ex-FCL-Trainer Nenad Bjelica. Herr Bjelica, Sie sind mit Ihrer Mannschaft gut in die Meisterschaft gestartet. Ist Platz drei nach 14 Runden für Sie eine Überraschung?

Nenad Bjelica: Wir haben den Grundstein bereits in der Regionalliga gelegt und mussten nach dem Aufstieg die Mannschaft nur an wenigen Positionen verändern. Natürlich bin ich mit dem bisherigen Verlauf zufrieden, wobei wir wissen, dass die Admira und Altach die klaren Favoriten auf den Titel sind.

Heute gastiert Ihre Ex-Mannschaft in St. Andrä. Ist es ein besonderes Spiel für Sie?

Bjelica: Ja, eigentlich schon. Es freut mich, alte Freunde wieder zu sehen, dennoch – ich hoffe auf einen Sieg.

Wie stark schätzen Sie den FC Lustenau ein?

Bjelica: Sehr stark. Lustenau hat vor allem auswärts gezeigt, dass man zu den Topteams der Liga zählt. Es ist ein Spiel wie gegen Altach oder die Admira.

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