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Deutschlands Vizekanzler Sigmar Gabriel fordert Schulterschluss gegen Hofer

Gabriel: "Jetzt sollten sich alle demokratischen Kräfte hinter den demokratischen Kandidaten Van der Bellen stellen."
Gabriel: "Jetzt sollten sich alle demokratischen Kräfte hinter den demokratischen Kandidaten Van der Bellen stellen." ©AFP
Deutschlands Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) fordert einen Schulterschluss der Politik, um einen Sieg des FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer zum Bundespräsidenten zu verhindern.

Der Erfolg des Rechtspopulisten in der ersten Runde der Bundespräsidentenwahl sei “vor allem eine Absage an die Kandidaten von SPÖ und ÖVP”, sagte Gabriel laut Vorausmeldung der “Bild”-Zeitung (Dienstagausgabe). “Jetzt sollten sich alle demokratischen Kräfte hinter den demokratischen Kandidaten Van der Bellen stellen.”

Massive Kritik an ÖVP/SPÖ

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europaparlament, Herbert Reul, übte unterdessen massiv Kritik an den österreichischen Regierungsparteien im Zusammenhang mit dem Sieg Hofers. “Es ist politischer Selbstmord, Populisten nachzulaufen und auf offensichtlichen Stimmenfang zu gehen”, sagte Reul am Montag laut Aussendung.

“Die Menschen honorieren Glaubwürdigkeit und einen klaren Kurs und wählen im Zweifel das Original. Die Regierungsparteien sind dafür abgestraft worden, dass sie mit den sogenannten Freiheitlichen in einen Bieterwettbewerb um einfache Lösungen eingetreten sind”, so der CDU-Politiker Reul. “Nun haben wir eine Situation, in der sich große Teile der Wählerschaft aus der Mitte der Gesellschaft für einen Kandidaten entscheiden müssen, der nicht ihrer eigentlichen parteipolitischen Verortung entspricht. Die Lektion für Volksparteien überall in Europa muss lauten: Kurzfristige taktische Überlegungen bei der inhaltlichen Positionierung von Kandidaten bergen mehr Risiken als Chancen.”

Die Vorsitzende der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry, zeigte sich nach der Bundespräsidentenwahl erfreut: “Ist Österreich nur ein Vorgeschmack für einen positiven Wandel in Europa?”, fragte sie via Internet-Kurznachrichtendienst Twitter. “Die Chancen für eine EU-Reform stehen gut.”

(APA)

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