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Deutschland nimmt Vorarlberg von Risikoliste

Freie Fahrt für den Tourismus! - Das sagt LH Wallner zur Entscheidung Deutschlands.
Freie Fahrt für den Tourismus! - Das sagt LH Wallner zur Entscheidung Deutschlands. ©VOL.AT/Sams, Steurer
Freie Fahrt für den Tourismus: Deutschland nimmt Vorarlberg von der Liste der Risikoländer.

Wie Landeshauptmann Markus Wallner exklusiv gegenüber VOL.AT angab, nimmt Deutschland Vorarlberg von der Liste der Corona-Risikoländer. "Freie Fahrt für den Tourismus", so Wallner im VOL.AT-Gespräch.

Mit der Streichung Vorarlbergs von der Liste der Risikogebiete entfallen sowohl die Quarantänepflicht als auch die Pflicht zur Registrierung vor der Einreise nach Deutschland. Bereits bisher waren vollständig Geimpfte, Genesene und Getestete mit einem entsprechenden Nachweis zumindest von der Quarantänepflicht ausgenommen.

Platter freut sich

"Dass Deutschland bekanntgegeben hat, Tirol ab Sonntag von der Roten Liste zu streichen, ist eine sehr gute Nachricht - auch für den Tourismus in unserem Land", freute sich Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP). Diese Entscheidung sei der erfreulichen Entwicklung bei den Neuinfektionen in Tirol zu verdanken. Das Land weise seit einigen Tagen eine Sieben-Tage-Inzidenz deutlich unter 50 aus, so der Landeshauptmann.

"Es freut mich, dass Tirol mit Sonntag erstmals seit 25. September 2020 nicht mehr als Risikogebiet eingestuft ist, womit auch wesentliche Erleichterungen für alle Tirolerinnen und Tiroler - im besonderen Maße aber für jene im tirolerisch-bayerischen Grenzgebiet - einhergehen", erklärte Platter. Das zwischenzeitlich mit der Einstufung als Virusvariantengebiet verbundenen Einreiseverbot für Tirol hatte für viel Unmut gesorgt.

Keine Einreisebeschränkungen

Nun muss jeder, der aus Tirol und Vorarlberg auf dem Landweg nach Deutschland einreist, künftig keinerlei coronabedingten Einreisebeschränkungen mehr beachten. Dies gilt ab Sonntag außer für ganz Österreich auch für Teile Griechenlands, Kroatiens, Portugals und der Schweiz. Die USA, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Serbien und die Ukraine gelten ebenfalls nicht mehr als Risikogebiet.

Als Hochinzidenzgebiete werden in der Regel Länder eingestuft, in denen die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz) über 200 liegt. Als Risikogebiete gelten Länder mit einer Inzidenz über 50. Vorarlberg und Tirol haben laut Dashbord der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) eine Inzidenz von unter 40.

(VOL.AT)

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