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Deutscher von Navigationssystem in Tirol in die Irre geführt

Ein Deutscher ist am Mittwoch von seinem Navigationssystem in Tirol in die Irre geführt worden. Obwohl er den Zielort richtig eingegeben hatte, lotste ihn das System auf einem vereisten Rodelweg, auf dem er hängen blieb und fünf Meter über steiles Gelände abstürzte.

Ein Jäger half dem Lenker aus dem Auto und verständigte die Polizei.

Der 27-Jährige wollte mit einem Auto von Deutschland nach Neustift im Stubaital (Bezirk Innsbruck-Land) fahren, um einen Bekannten zu besuchen. Er führte ein elektronisches Navigationssystem mit und hatte den Zielort laut seinen Angaben richtig eingegeben. Gegen 23.30 Uhr führte ihn das Navigationsgerät auf einen schmalen, teilweise mit Eis und Schnee bedeckten aufgelassenen Rodelweg zur „Milderaunalm“.

Als der Lenker in Zweifel hängenblieb, wollte er im Retourgang zurückfahren. Dabei kam er ins Rutschen und stürzte rund fünf Meter ab. Ein Baum unmittelbar unter der Straße verhinderte einen weiteren Absturz mit schwerwiegenden Folgen in dem steilen und abschüssigen Gelände. Der Lenker blieb unverletzt.

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