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Deutsche verloren Vertrauen in Banken

Fast die Hälfte der Deutschen hat nach der Finanzkrise kein Vertrauen mehr in die Banken.

In die deutschen Finanzinstitute verloren 43,1 Prozent der Deutschen ihr Vertrauen und in ihren persönlichen Bankberater immerhin noch 41,6 Prozent, wie aus einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK im Auftrag der Berliner Agentur “different” hervorgeht.

Vor allem die Älteren von 51 bis 65 Jahren trauen den Banken nicht mehr. In dieser Altersgruppe verloren 60,2 Prozent ihr Vertrauen. Dagegen vertrauen trotz Finanzkrise nach wie vor zwei Drittel (65,3 Prozent) der jüngeren Generation von 18 bis 34 Jahren den deutschen Banken.

Die Marken der jeweiligen Banken wurden laut der Studie durch die Krise sehr unterschiedlich in Mitleidenschaft gezogen. Die öffentlichen-rechtlichen Institute stehen dabei an der Spitze. Das Marken-Ranking führen die Sparkassen mit einem für die Untersuchung entwickelten Stärke-Index von 49,3 an, gefolgt von den Volksbanken und Raiffeisenbanken mit einem Wert 42,8.

Vor allem die Marken der Privatbanken büßten dagegen bei den Kunden an Attraktivität und Stärke ein. So erreichte die Deutsche Bank den Wert 33,9, die Commerzbank 27,7, die Citibank 24,5 und die HypoVereinsbank 20,8. Die Postbank kam immerhin auf 37,5. Stärker schnitten die Direktbanken ab. Die ING DiBa kam auf 41,0 und die DKB auf 35,4.

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