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Deutsche Topklubs angeln nach heimischen Talenten

AKA-Sportchef Andreas Kopf mit Teamchef Marcel Koller sprechen über die sportliche Entwicklung.
AKA-Sportchef Andreas Kopf mit Teamchef Marcel Koller sprechen über die sportliche Entwicklung. ©VOL.AT/Klaus Hartinger
Bregenz. AKA-Sportchef Andreas Kopf zieht ein Resümee über den Herbstdurchgang in der österreichweiten Toto-Jugendliga, viele deutsche Topklubs wollen die jungen Talente verpflichten.

AKA Vorarlberg U18

Der U18 fehlte es im Herbstdurchgang zwar an Resultaten, nicht aber an sportlicher Entwicklung. Die Mannschaft von Hans Kogler und Klaus Nussbaumer verfügt über einen der jüngsten Kader der Liga. „Nachwuchs – Neuling“ Hans Kogler hat sich im Laufe der Herbstsaison mehr und mehr eingearbeitet und die junge Mannschaft, großteils bestehend aus Spielern des Jahrgangs 1996, steigerte sich mit Fortdauer der Meisterschaft zusehends.

Leider blieben viele gute Leistungen ergebnismäßig unbelohnt und so gingen gute Spiele knapp verloren, bzw. endeten „nur“ Remis. Die noch fehlende Durchschlagskraft und einiges Verletzungspech waren letztlich ausschlaggebend, dass Umjenovic und Co. auf dem letzten Tabellenplatz überwintern müssen. Trotz momentan fehlender kollektiver Stärke steckt viel Potenzial in den Einzelspielern der U18, was sich letztlich im personellen Output dieser Mannschaft niederschlagen wird.

Sehr erfreulich waren die Einsätze einiger Kaderspieler in den diversen ÖFB Jugendnationalteams. Flatz Matthias und Mathis Raphael, sowie Stemmer David kamen im Herbst zu Nationalteamehren.

AKA Vorarlberg U16   

Die Mannschaft von Lassaad Chabbi und Walter Bitriol hat sich nach der schwierigen Saison 2011/12 wieder stabilisiert und konnte den ganzen Herbst über tolle Leistungen bieten. Basierend auf einer guten Organisation, fanden Feldmann und Co. über viel Leidenschaft, Laufbereitschaft, Ehrgeiz und letztlich auch eine gute spielerische Note wieder zu gewohnter Stärke zurück. Auch TOP – Gegnern wie R.B. Salzburg, Austria Wien und Sturm Graz konnten die Jungs alles abverlangen. Höhepunkt war der 2:0 Heimsieg gegen den Liga – Tabellenführer Sturm Graz.

Die bisherige Entwicklung lässt für die Frühjahrssaison 2013 einige Erwartungen aufkommen. Tormann David Stemmer und Kapitän Jan Feldmann erhielten im Laufe der Herbstsaison Einberufungen in die ÖFB U16 Auswahl.

Vorarlberg AKA U15   

Solide, aber doch etwas hinter den Erwartungen blieb die Mannschaft von Teddy Pawlowski und Ingo Sonnweber. Der Einbau einiger neuer Spieler und die Suche nach der richtigen Formation des Teams brauchten seine Zeit und so konnten Omerovic und Co. speziell in der ersten Meisterschaftshälfte Ihr mannschaftliches Potenzial noch nicht abrufen. Die Mannschaft fand sich im Laufe der Herbstsaison und konnte sich dann für gute Leistungen auch mit Siegen belohnen. Speziell beim Heimsieg gegen Austria Wien, dem Sieg im Wörtherseestadion gegen die AKA Kärnten und dem Heimremis gegen R.B. Salzburg ließen die Jungs ihr tatsächliches Können aufblitzen.

Wenn die Entwicklungskurve weiter so nach oben zeigt, sollten wir von unseren Jüngsten im Frühjahr 2013 weiterhin gute Leistungen und vermehrt positive Resultate sehen.

ÖFB – Nationalteameinberufungen:

Jahrgang 96:    Mathis Raphael, Flatz Matthias

Das Trio war beim erfolgreichen EM Qualifikationsturnier in Tirol im Einsatz

Jahrgang 97:     Stemmer David, Feldmann Jan

Jahrgang 98:    Omerovic Anes, Prirsch Florian, Stark Lukas

Das Trio war beim Sichtungslehrgang des ÖFB in Salzburg im Einsatz

Einladungen im Herbst zu Probetrainings im Ausland:

Mathis Raphael, 1. FC Kaiserslautern (D)

Flatz Matthias, R.B. Leipzig (D)

Smoljanovic David, R.B. Leipzig (D)

Die „Torleute – Produktion“ in der AKA läuft mittlerweile auf Hochtouren:

Ramazan Özsan            FC Ingolstadt (D)

Kobras Martin               SCR Altach

Brandner Sebastian      SCR Altach

Fend Kevin                   SV Grödig

Dejan Stojanovic          FC Bologna (I)

Durakovic Reuf            FC Lustenau

Hefel Lukas                  Austria Lustenau

Bundschuh Lucas         SC Freiburg (D)

Eine stattliche Zahl an gut ausgebildeten und erfolgreichen Torleuten durchlief in den letzten Jahren die Ausbildungsstufen der AKA Vorarlberg.

Bereits in sehr jungen Jahren schaffen junge Torleute den Sprung ins Ausland, bzw. bei halten bereits bei ersten Einsätzen im Profifußball stand. Die jüngsten Leistungen der beiden 18jährigen Talente Hefel Lukas und Durakovic  Reuf (beide Jahrgang 1994) bestätigen dies eindrucksvoll.

Ein ganzes Team an Tormanntrainern zeichnet beim VFV mittlerweile dafür verantwortlich:

Andreas Morscher        AKA U16– und U18–Torleute

Helmut Fussenegger     AKA U15– Torleute (seit 2003 als TMT im LAZ tätig!)

Dieter Meissner            LAZ U14– und U13–Torleute

Thomas Schneider        AKA U16- und U18-Individualtraining (Vormittags)

Speziell TMT Helmut Fussenegger hat in den vergangenen 10 Jahren ganze Arbeit geleistet und in der  LAZ Hauptstufe mit der Selektion und Ausbildung der „Spezialisten“ die Basis für diese Erfolge gelegt.

Christian Pinkelnig (RW Rankweil) und Gerald Kassegger (FC Wolfurt) hatten in der Vergangenheit durch ihre Arbeit ebenfalls einen sehr großen Anteil daran.

Allgemeine Situation:

Nach dem Motto: „Um einen Jugendlichen gut auszubilden, braucht es ein ganzes Dorf“,

arbeitet mittlerweile eine stattliche Zahl an geeigneten und gut ausgebildeten Trainern und Betreuern an der Ausbildung von Vorarlbergs Talenten. Die fachliche Koordination der Mannschafts- und Spartentrainer gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung.

Generell wird es immer wichtiger, auf die individuellen Fähigkeiten der Spieler einzugehen und diese zu fördern. Zu diesem Zweck sind spezielle Techniktrainer in die jeweiligen Ausbildungsstufen integriert:

Klaus Nussbaumer        AKA Individualtrainer                (zugleich AKA U18 CoTrainer)

Andreas Spielmann       LAZ U14 Individualtrainer          (ÖFB Projekt, zugleich Mitarbeiter der TFV)

Mario Wölbitsch           LAZ U13 Individualtrainer          (ÖFB Projekt, zugleich TE-Trainer beim TFV)

Herbst – Trainingspause:

Die AKA Spieler und Trainer legen nun eine zweiwöchige Trainingspause ein und starten am 26.11. wieder in eine intensive Trainingsphase in der speziell Kraft- und Ausdauereinheiten, neben den ersten Hallentrainings angesagt ist.

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