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Deutsche Milchwirtschaft könnte von Skandal in China profitieren

Die deutschen Milchbauern und Molkereien könnten vom Skandal um verseuchtes Milchpulver in China profitieren. "Es gibt Anfragen aus China", sagte der Geschäftsführer des Milchindustrieverbandes (MIV), Eckhard Heuser. Lieferverträge seien aber noch keine abgeschlossen worden. [Video im Text]

Nachdem in der Volksrepublik kein Vertrauen mehr in die heimische Ware besteht, steigt in China die Nachfrage nach Importen. Heuser rechnet daher schon bald mit dem Abschluss mehrerer Lieferverträge – denn bereits vor dem Skandal orderten chinesischen Unternehmen zunehmend Milchpulver aus Deutschland. Im ersten Halbjahr 2008 hätten die deutschen Molkereien laut MIV gut 3.500 Tonnen Vollmilch- und Molkenpulver in die Volksrepublik geliefert, berichtet die “Welt”. Das seien 54 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Mit neuen Aufträgen rechnet der MIV nach eigenen Angaben aber nicht nur aus China: Nachdem zahlreiche Länder in Afrika und Asien in Folge des Skandals die Einfuhr chinesischer Produkte eingestellt haben, müssten auch dort die entstehenden Lücken mit Ware aus anderen Lieferländern gefüllt werden.

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