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Deutsche kaufen kleinere Autos

Angesichts der Finanzkrise kaufen immer mehr deutsche Bundesbürger ihre Neuwagen lieber eine Nummer kleiner.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbes rechnet deshalb in diesem Jahr mit einem Rückgang der Umsätze um zwei Milliarden Euro auf 128 Mrd. Euro. Düster sind auch die Prognosen der internationalen Autobauer für den deutschen Markt.

Der durchschnittliche Neuwagenpreis werde in diesem Jahr mit 25.500 Euro um rund 500 Euro unter dem Vorjahreswert liegen, berichtete der Sprecher des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, Helmut Blümer, am Donnerstag in Bonn. Vor allem Privatkunden kauften Neuwagen lieber eine Klasse kleiner, sparten dafür aber nicht an der Ausstattung. “Auch wenn sie das Auto eine Nummer kleiner kaufen, wollen die Kunden auf viele Dinge wie Klimaanlagen oder Einparkhilfen nicht verzichten”, betonte er. Dies dämpfe die Auswirkungen der neuen Bescheidenheit für den Handel.

Die Kraftfahrzeugimporteure in Deutschland rechnen angesichts der Konjunkturkrise für das kommende Jahr mit einem weiteren drastischen Nachfrageeinbruch bei privaten Autokäufern. Der Präsident des Verbandes internationaler Kraftfahrzeughersteller (VDIK) Volker Lange betonte: “Angesichts der Finanzkrise und dem daraus folgenden starken Konjunktureinbruch hat beim Verbraucher die Verunsicherung und die Angst vor Arbeitsplatzverlust noch weiter zugenommen”.

Sollte die weitere Entwicklung verlaufen wie im November “wird der Anteil der Privatzulassungen im kommenden Jahr auf 39 Prozent zurückgehen und ist damit weit von den früher üblichen 50 Prozent entfernt.”

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