Deutsche Forscher für mehr Vermögensbesteuerung

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin empfiehlt eine stärkere Besteuerung von Vermögen. Die Finanzverwaltung könne dadurch jährlich rund 25 Milliarden Euro mehr einnehmen, heißt es ein einer DIW-Studie, aus der die "Financial Times Deutschland" zitiert.

Um dieses Mehraufkommen zu erreichen, müsste die Regierung die Belastung von Vermögen auf das Durchschnittsniveau der anderen EU-Staaten und der wichtigsten Industrieländer der Welt anheben.

Das DIW spricht sich für eine deutliche Erhöhung der Grundsteuer und eine Wiederbelebung der Vermögenssteuer aus, die seit 1997 nicht mehr erhoben wird, weil sie in der alten Ausgestaltung verfassungswidrig war. Vermögensbezogene Steuern erbringen in Deutschland laut DIW nur ein Aufkommen von 0,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das sei weniger als die Hälfte des Durchschnitts im Vergleich der wichtigsten Industriestaaten.

Auch in Österreich wird seit Monaten eine intensive innenpolitische Debatte über die Vermögensbesteuerung geführt. Die ÖVP ist strikt dagegen, innerhalb des Koalitionspartner SPÖ gibt es diesbezügliche Vorstöße von Landespolitikern und Gewerkschaftern, aber keine klare Festlegung von Parteichef und Bundeskanzler Werner Faymann.

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