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Deutsche Bundesliga startet: 17 ÖFB-Legionäre dabei

Stammplätze für Alaba und Baumgartlinger.
Stammplätze für Alaba und Baumgartlinger. ©DAPD
17 für das ÖFB-Team spielberechtigte Legionäre stehen vor dem Saisonstart in den Kadern der 18 deutschen Fußball-Bundesligisten. Nach der Schweiz (21) und Brasilien (18) stellt Österreich das drittgrößte Kontingent an Legionären in der "Weltmeister-Liga".

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Am Freitagaband um 20:30 Uhr startet die Deutsche Bundesliga mit dem Traditions-Kracher Bayern München – HSV in die Saison 2015/16. VOL.AT tickert auch diese Saison wieder alle Spiele live! Und auch dieses Jahr stellt Österreich wieder ein starkes Kontingent. Während Profis wie David Alaba, Zlatko Junuzovic oder Julian Baumgartlinger Stammplätze sicher haben, müssen andere darum kämpfen. Eine Übersicht über die Chancen der Österreicher bei ihren Teams:

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Ramazan Özcan (31, FC Ingolstadt): Der Vorarlberger im Gehäuse von Ingolstadt muss sich dem Konkurrenzkampf stellen. In der Vorsaison noch unumstritten, setzten ihm die Oberbayern im Sommer den sieben Jahre jüngeren norwegischen Nationaltorhüter Örjan Nyland vor die Nase. In der Vorbereitung hielt sich Hasenhüttl zum Thema Stammkeeper bedeckt, im DFB-Pokal spielte Nyland, was auch ein Zeichen für die Liga sein dürfte.

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David Alaba (23 Jahre, Bayern München): Österreichs Fußball-Star ist bei Bayern-Trainer Pep Guardiola als vielseitig einsetzbare Kraft gesetzt. In der vergangenen Saison von zwei Verletzungen zurückgeworfen, war Alaba beim Meister in 19 von 34 Runden im Einsatz. Der Traum vom Platz im Mittelfeld wird sich nach dem Abgang von Bastian Schweinsteiger aber nicht erfüllen: Mit Arturo Vidal kam Ersatz von Juventus Turin.

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Julian Baumgartlinger (27, Mainz 05): Der Kapitän der Mainzer verlängerte im Mai seinen auslaufenden Vertrag bis 2019. Als Mittelfeld-Dauerläufer wird der Salzburger auch in der kommenden Saison seinen Fixplatz haben. 26 Spiele absolvierte der zwischenzeitlich von Knieproblemen gestoppte Baumgartlinger in der abgelaufenen Saison für den Tabellen-Elften.

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Zlatko Junuzovic (27, Werder Bremen): Der Freistoßspezialist der Bremer blieb Werder trotz lang anhaltender Spekulationen treu. 6 Tore und 15 Vorlagen verbuchte Junuzovic in der Vorsaison in 33 Ligaspielen, auch heuer soll er bei den Norddeutschen wieder als Denker und Lenker im Mittelfeld agieren.

 

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Florian Grillitsch (20, Werder Bremen): Der offensive Mittelfeldspieler erarbeitete sich im Frühjahr mit guten Leistungen einen Profivertrag bei den Bremern. In der Regionalliga Nord, der vierthöchsten Leistungsstufe, brachte es Grillitsch für die zweite Mannschaft von Werder in der Vorsaison auf neun Tore in 26 Spielen. Der Niederösterreicher könnte bei Leistungen wie zum Auftakt im DFB-Pokal auch für die Bundesliga Thema werden.

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Martin Stranzl (35, Mönchengladbach): Der Burgenländer verschob sein Karriereende erneut um ein Jahr und soll auch heuer wieder die Abwehr der Gladbacher organisieren. Neben der Meisterschaft ist Stranzl dabei auch in der Champions League gefordert, die die Borussia als Liga-Dritter erreichte. Fragezeichen bleibt die Fitness des Kapitäns: In der Vorbereitung machte Stranzl eine Oberschenkelverletzung zu schaffen, bereits im Frühjahr plagte ihn ein Knieödem.

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Martin Harnik (28, VfB Stuttgart): Im Abstiegskampf gestählt, will Harnik mit Stuttgart diese Saison bessere Zeiten erleben. Neun Tore erzielte der Offensivmann in der vergangenen Saison und war damit Toptorschütze des VfB. Mit Alexander Zorniger hat Harnik auch einen neuen Trainer nach Huub Stevens. Unsicher ist seine Zukunft über die Saison hinaus, da Harniks Vertrag im Sommer 2016 ausläuft.

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Florian Klein (28, VfB Stuttgart): Der Rechtsverteidiger war bei Stuttgart in der vergangenen Saison Stammkraft, kam in allen 34 Runden zum Einsatz und stand dabei 33 Mal in der Start-Elf. Auch in der Vorbereitung setzte Trainer Zorniger wieder auf den Oberösterreicher.

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Kevin Stöger (21, VfB Stuttgart): Österreichs U21-Teamspieler wurde nach seinem Leihengagement bei Zweitligist Kaiserslautern nach Stuttgart zurückbeordert. Ein Platz in der Start-Elf ist für den Oberösterreicher derzeit aber außer Reichweite.

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Heinz Lindner (25, Eintracht Frankfurt): Im Sommer ablösefrei von der Austria nach Frankfurt gewechselt, durfte der Oberösterreicher nach dem Abgang von Kevin Trapp sogar auf einen Stammplatz im Tor hoffen. Mit dem finnischen Nationaltorhüter Lukas Hradecky kam vergangene Woche aber ein neuer Konkurrent. Hradecky galt als Wunschkandidat von Neo-Trainer Armin Veh.

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Philipp Hosiner (26, 1. FC Köln): Im zweiten Anlauf schaffte der Burgenländer nach seiner Nieren-OP den (leihweisen) Sprung von Rennes nach Köln. Bei den “Geißböcken” um Cheftrainer Peter Stöger muss Hosiner um einen Platz im Sturm kämpfen. Hauptkonkurrent ist der von Hoffenheim geholte Franzose Anthony Modeste, der auch im DFB-Pokal spielte und dabei gleich dreimal traf. In der Vorbereitung erzielte Hosiner immerhin einige Tore.

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Alexander Manninger (38, FC Augsburg): Der Salzburger absolviert bei Augsburg seine 22. Saison als Profi, vom Aufhören will der Routinier noch nichts wissen. Der älteste Bundesliga-Profi ist hinter Marwin Hitz die Nummer zwei beim Europa-League-Teilnehmer, Manninger will aber Druck auf den Schweizer ausüben. In der Vorsaison kam er auf neun Einsätze in der Liga.

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Michael Gspurning (34, Schalke 04): Der ehemalige ÖFB-Teamtorhüter erhielt in Gelsenkirchen einen Profivertrag, nachdem Gspurning seit Winter bei Schalkes Zweierteam in der Regionalliga West das Gehäuse hütet. Dort wird der Steirer auch weiterhin zum Einsatz kommen, hinter Ralf Fährmann und Fabian Giefer ist er die klare Nummer drei beim Europa-League-Starter.

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Samuel Radlinger (22, Hannover 96): Nach einem unbefriedigenden Leihvertrag bei Zweitligist Nürnberg, wo er nur Einsätze für die zweite Mannschaft absolvierte, kehrte Radlinger zu Hannover zurück. Schon zuvor hatte er sich bei Rapid nicht durchsetzen können. Die 96er ließen den Innviertler dennoch nicht ziehen. Stammkeeper ist Ron-Robert Zieler, erster Vertreter Philipp Tschauner.

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Michael Gregoritsch (21, Hamburger SV): Nach sieben Toren in 25 Spielen für Zweitligist Bochum arbeitete der dem Abstieg gerade noch entronnene HSV wochenlang an einer Verpflichtung des Linksaußen. Erst Ende Juli wurden die Verträge unterzeichnet. Der bis 2019 an die Hamburger gebundene Gregoritsch war ein Wunschspieler von Trainer Bruno Labbadia. Er sollte demnach seine Einsätze bekommen.

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Lukas Hinterseer (24, FC Ingolstadt): 32 Spiele und 9 Tore lautete die Bilanz des Angreifers nach der Aufstiegssaison der Ingolstädter. In der Bundesliga wartet wie für seinen Verein auch für Hinterseer eine neue Herausforderung. Bei Trainer Ralph Hasenhüttl ist der Tiroler als Stammkraft gesetzt.

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Markus Suttner (28, FC Ingolstadt): Nach vielen Jahren bei der Austria schaffte Suttner doch noch den Sprung nach Deutschland. Zu Saisonbeginn scheint dem Linksverteidiger der Platz in der Start-Elf auch sicher. Konkurrent Danilo Soares – der ehemalige Austria-Lustenau-Profi war im Aufstiegsjahr einer der Besten – fällt aufgrund einer Zehenverletzung noch einige Wochen aus.

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(APA/Red.)

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