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Deutsch für Zugezogene

Ludesch. 22 Migrantenfrauen in Ludesch drückten acht Monate die Schulbank.

Auf Anregung von Familien- und Sozialsprecherin Christiane Seeberger organisierte die Gemeinde Ludesch in Zusammenarbeit mit dem Verein „Okay zusammen leben“ und „Kinder in die Mitte“ einen Deutsch -Intensivkurs für Migranten im Ort. In 30 zweistündigen Kurseinheiten lernten die 22 Kursteilnehmerinnen die alltägliche Umgangssprache bei einem Arztbesuch, beim Einkaufen, für ein Gespräch in der Schule, beim Elternsprechtag. Das Teilnehmerinnenfeld war multikulti mit Türkinnen, Brasilianerinnen und Italienerinnen gemischt. „Wir wollen mit unserem Angebot keine Konkurrenzierung zu professionellen Institutionen schaffen“, betont Christiane Seeberger, dass es sich hier absolut um einen „niederschwelligen“ Einstieg handelt.
Ludesch positioniere sich als familiengerechte Gemeinde, macht der neue Bürgermeister, Dieter Lauermann, bei der Zertifikatsverleihung am Ende des acht Monate dauernden Deutschkurses im Ludescher Gemeindezentrum aufmerksam. Ob jemand schnell oder weniger schnell die deutsche Sprache begreift, hängt von der Vorbildung ab. „Müßig wird es, wenn man Alphabetisieren muss“, weiß Kursleiterin Jasemin Mutlu, selbst türkischer Abstammung. Sie gibt bereits seit sechs Jahren Deutsch Intensivkurse und freut sich immer, wenn am Ende eines Kurses „was hängen geblieben ist“.

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