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Des Teamchefs Ausblick

Über die Auslosung und die kommenden Gegner in der WM-Qualifikation für 2006 wurde ausgiebig berichtet. Auch Hans Krankl tat diesbezüglich in einem APA-Interview seine Meinung kund.

APA: Die personellen Perspektiven sehen für 2004 nicht rosig aus, weil viele Kandidaten wie Mandl, Flögel, Glieder, Scharner, Schopp, Manninger, Macho oder Pürk aus verschiedenen Gründen zuletzt für ihre Vereine über einen längeren Zeitraum nicht gespielt haben. Wie sehen Sie die Situation?
Krankl: “Die Vorzeichen schauen nicht gut aus, auf der anderen Seite habe ich aber schon so viele Rückschläge hinnehmen müssen, ob das der Vastic, der Herzog oder der Baur war. Ich habe noch jeden ersetzt, eine Mannschaft zusammengestellt und wir werden weiterhin ersetzen durch jüngere oder routinierte Spieler. So sind plötzlich Kirchler und Akagündüz wieder interessant geworden.”

APA: Speziell zur Torhüter-Frage: Wird nach dem Reservisten-Dasein des Austrianers Mandl der Rapidler Payer zur Nummer eins im Nationalteam? Wenn ja, wer wird dann die Nummer zwei?
Krankl: “Das kann man jetzt noch nicht definitiv beantworten, aber wie es derzeit aussieht, rückt auf Grund seiner Leistungen Payer auf. Vielleicht spielen andere Torleute im Frühjahr so überragend oder kommt Mandl wieder zum Einsatz. Bis zum ersten Länderspiel am 31. März in der Slowakei haben wir noch viel Zeit.”

APA: Welche Namen fallen Ihnen spontan ein, wenn Sie von noch jüngeren Spielern sprechen, die eventuell Flögel etc. im Nationalteam ersetzen könnten?
Krankl:
“Ich werde nicht mit noch Jüngeren spielen und das Gefüge zerreißen. Für Flögel werde ich wahrscheinlich Ersatz suchen müssen. Es wird kein 30-, aber auch kein 18-Jähriger, sondern der Beste auf dieser Position sein. Und ich werde mit Blickrichtung WM-Qualifikation wieder versuchen, die beste Mannschaft aufzustellen. Die gute Mischung vom Herbst muss ich aus erwähnten Gründen ergänzen, die mangelnde Erfahrung durch Kampfgeist, Enthusiasmus und Begeisterung wettmachen.”

APA: 2003 neigt sich dem Ende zu, welche sportlichen Wünschen haben Sie für Ihr drittes Jahr als ÖFB-Teamchef?
Krankl: “Ich wünsche mir, dass die Mannschaft die Fortschritte, die man in den vergangenen zwei Jahren wirklich gesehen hat, prolongiert und 2004 zeigt, dass wir etwas können, uns präsentieren, uns rühren und auch noch leben. Auch wenn das Team vielleicht jünger wird, soll es sich weiter verbessern und zusammenwachsen. Die Mannschaft muss in jedem Länderspiel so auftreten, dass die Leute stolz auf uns sind, auch wenn wir nicht immer gewinnen.”

APA: 2004 geht für Sie als Teamchef am 13. Jänner mit der Terminkonferenz für die WM-Quali in Cardiff los. Haben Sie Prioritäten im Reisekoffer nach Wales mit?
Krankl: “Natürlich habe ich die, aber ich verrate sie jetzt nicht. Nur so viel: In Aserbaidschan werden wir sicher nicht im Sommer spielen, dort hat es 40 Grad und 99 Prozent Luftfeuchtigkeit.”

APA: Kürzlich hat die Bundesliga Grünes Licht für das Teamcamp Ende Februar/Anfang März gegeben. Welche Schwerpunkte werden Sie in Florenz, wo A- und Future-Kader Quartier beziehen, setzen?
Krankl: “Das Wichtigste ist, dass wir einander erstmals nach der Winterpause wieder treffen und den Zusammenhalt stärken. Wir werden mit beiden Aufgeboten viele Spielsystemformen im technischen, taktischen Bereich, wo wir großen Nachholbedarf haben, üben. Wir haben kein Manko bezüglich Kondition oder Kraft, sondern wir wollen noch weiter zusammenwachsen. Ich muss wissen, mit wem ich rechnen kann, sollte einmal wer ausfallen.”

APA: Zur heimischen Meisterschaft. Rapid ist Herbst-Meister, Austria Winterkönig. Trauen Sie den Hütteldorfern zu, dass sie im Sommer erstmals seit 1996 wieder den Titel holen können?
Krankl: “Natürlich glaube ich daran, dass es die Rapidler schaffen können. Rapid, Austria und der GAK werden sich das Rennen um den Titel untereinander ausmachen. Auf alle Fälle wird es im Frühjahr spannend.”

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