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Derbysieg für Feldkirch

Die letzte Runde der Nationalliga vor der Punkteteilung hatte es in sich. Vier Auswärtssiege und 31 Tore bekamen die Fans präsentiert. Feldkirch siegte im Bregenzerwald, Dornbirn gewann beim KSV, Lustenau deklassierte Salzburg.

Keine kalten Füße holte sich Feldkirch trotz minus 9 Grad in der Eisarena Alberschwende. Der Tabellenführer behielt in einem kampfbetonten und spannenden Ländle-Derby mit 3:2 die Oberhand. Ohne Respekt legten die Hausherren vor knapp 1200 Zuschauern los. Doch dann gaben die Gäste kräftig Gas, zwei Powerplay-Tore innerhalb von 60 Sekunden bedeuteten eine 2:0-Führung. Die Stange verhinderte nach einem Kinney-Schuss (17.) noch Schlimmeres. Zu Beginn des zweiten Drittels traf der Legionär wieder nur Metall, dies wäre wohl schon die Vorentscheidung gewesen. Die Sparr-Truppe hielt nun mit, vier Minuten Überzahl blieben aber ohne Torerfolg. Dafür klappte es im 5:5-Spiel, Tschemernjak verkürzte knapp vor dem letzten Wechsel auf 1:2 und machte es nochmals spannend. Nach einem schnellen Treffer durch den Ex-Wälder Sticha zum 1:3 schien die Partie gelaufen. Doch Gmeiner und Co. setzten dem Leader trotz personeller Schwächung – Pettersson und Schedler fassten Zehn-Minuten-Strafen aus – ordentlich zu. Zu mehr als Treffer Nummer zwei reichte es nicht mehr.

Der EC Dornbirn zeigte in Kapfenberg Moral und drehte eine verloren geglaubte Partie – 0:3 nach dem ersten Drittel – noch um. Am Ende hatten die “Bulldogs” noch mit 5:3 die Nase vorn. Im Mittelabschnitt versuchte Dornbirn das Spielgeschehen an sich zu reißen und wurde in der 30. Minute erstmals belohnt. Tommy Kiviaho erzielte im Powerplay das 1:3 und brachte die Messestädter ins Spiel zurück. Die letzten 20 Minuten gehörten klar den “Bulldogs”, die mit ordentlich Biss agierten. Zweimal Kiviaho, Vanhanen und Rajcak drehten die Partie um.

Der EHC Lustenau präsentierte sich beim Salzburger Farmteam von seiner besten Seite und bediente die “Jungbullen” mit 6:1. Ein Sprung auf Platz vier war der Lohn. Der Führungstreffer durch Saarinen (12.) beflügelte die Svetlov-Jungs und innerhalb von drei Minuten zogen sie auf 3:0 davon. Auch im zweiten Drittel war der EHC tonangebend, lediglich die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig – nur Myrrä traf. Auch ein Tor der Salzburger im Schlussdrittel brachte Lustenau nicht aus dem Konzept, zwei weitere Tore folgten.

EHC Bregenzerwald – EHC Feldkirch 2000: 2:3 (0:2,1:0,1:1)
Tore: 0:1 Gesson (8./PP), 0:2 Kinney (9./PP), 1:2 K. Tschemernjak (38.), 1:3 Sticha (42.), 2:3 Klicznik (56.)

Kapfenberger SV – EC Dornbirn: 3:5 (3:0,0:1,0:4)
Tore Dornbirn: Kiviaho (30./PP), 57., 60.), Vanhanen (43.), Rajcak (52./PP/)

EC Salzburg II – EHC Lustenau: 1:6 (0:3,0:1,1:2)
Tore EHC: Saarinen (12., 14.), Zeilinger (14.), Myrrä (37.), Zerlauth (51.) Haberl (58.)

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