Der Traum vom Aufstieg mit Austria Salzburg

Der Koblacher Lukas Katnik will mit Austria Salzburg in die Erste Liga aufsteigen.
Der Koblacher Lukas Katnik will mit Austria Salzburg in die Erste Liga aufsteigen. ©VOL.AT/Luggi Knobel
Der Koblacher Lukas Katnik spielt mit Austria Salzburg in der Relegation und hofft auf die Rückkehr in den Profifußball.
Katnik will mit Austria Salzburg aufsteigen

Wenn am Montag um 19 Uhr das erste Relegationsspiel zwischen FAC Wien (Ostliga-Meister) und Austria Salzburg (Champion RLW) in Wien angepfiffen wird, ist mit dem Koblacher Lukas Katnik auch ein Vorarlberger vertreten. Der 24-jährige Vollblutstürmer hat einen wesentlichen Beitrag zum Meistertitel der Salzburger Violetten beigetragen und will nun zurück in den Profifußball. Mit dem Wechsel von Pasching in die Mozartstadt hat Katnik zu seiner alten Stärke zurückgefunden. Der Oberländer erzielte in der abgelaufenen Saison für die Austria sechzehn Tore und zählte zu den Leistungsträgern in der starken Mannschaft. Auch beim stimmgewaltigen Anhang wird er als Publikumsliebling gehandelt. Der Konkurrenzkampf beim neuen RLW-Champion war von Beginn weg riesengroß und daher auch schwer der Startelf anzugehören. „Der Verein und der Trainer hat mir von Anfang an das Vertrauen geschenkt und ich muss mich dafür bedanken“, sagt Lukas Katnik. In 29 von 30 Spielen stand er in der Startelf und wusste zu überzeugen. Hinter dem Torjäger Marko Vujic spielt Katnik als hängende Spitze eine tragende und sehr wichtige Rolle. Bei seinen früheren Salzburger Klubs Anif, RB Juniors und in Pasching (OÖ) machten dem Angreifer oft Verletzungen zu schaffen. In Pasching konnte er acht Monate lang wegen einer Schienbeinentzündung weder trainieren noch spielen und es passte einfach nicht mehr.

Große Chance zum Aufstieg nützen

In der Meisterschaft kassierte Austria Salzburg nur eine einzige Niederlage. Schon deshalb überwiegt bei den Salzburgern vor den beiden Endspielen der Optimismus. In der Relegation gegen FAC Wien hofft Lukas Katnik auswärts auf ein gutes Ergebnis, wenn möglich mit ein oder zwei Toren um dann im eigenen Hexenkessel Maxglan den Aufstieg in die Erste Liga zu realisieren. „Wir wollen und können es schaffen. Der Aufstieg ist das erklärte Ziel von allen.“   

Mit dem FC Lustenau hat Katnik schon dreieinhalb Jahre in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs als Profi die Schuhe geschnürt. Nun will der Koblacher das Kunststück mit Austria Salzburg in die Tat umsetzen. Es winkt für den Stürmer ab dem Sommer die Begegnungen gegen die Lustenauer Austria. Sportlich ist der RLW-Meistertitel mit der Austria für Katnik bislang das sportliche Highlight. Die Trainerfrage bei Austria Salzburg für die neue Saison ist immer noch offen. Meistermacher Miro Polak wird die Salzburger nach der Relegation verlassen. Neben Wunschkandidat Michael Angerschmid, Edi Glieder, Michael Steiner ist auch Ex-SW Bregenz-Coach Mladen Posavec eine heiße Aktie.

Für das Rückspiel in Maxglan hätten die Verantwortlichen 15000 Karten verkaufen können, aber nur knapp 2000 Besucher haben in der Heimstätte Platz. Lukas Katnik wird unabhängig in welcher Liga noch ein Jahr bei Austria Salzburg die Schuhe schnüren. Er kann sich eine Zukunft in Salzburg durchaus längerfristig vorstellen, mit ein Grund auch seine neue Liebe Pia. Unterstützung aus Vorarlberg erhält Lukas Katnik bei den beiden Relegationsspielen in Form seiner Eltern Ingo und Evi sowie Bruder Thomas mit Familie.   

Elias Kircher nur „Zuschauer“

Mit dem Altacher Elias Kircher (24) spielt ein zweiter Vorarlberger im Team von Austria Salzburg. Allerdings wird der Ex-FCL Profi in der Relegation nur als Zuschauer auf der Tribüne die Daumen drücken. Drei Saisonen lang steht der Jus-Student in Salzburg schon unter Vertrag. Trotz seinen guten Vorstellungen bei einigen Einsätzen hat Elias Kircher vom Trainer nie so richtig Unterstützung erhalten. „Der Trainer trifft die Entscheidungen, die muss ich akzeptieren. Ich habe aber meinen Teil mit starken Auftritten erfüllt“, sagt Elias Kircher. Er wird in Salzburg noch eine Saison dranhängen und das Studium fortsetzen.  

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