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Der SCR Altach verliert in Unterzahl gegen Hartberg

Nuhiu im Zweikampf
Nuhiu im Zweikampf ©GEPA
Für den CASHPOINT SCR Altach endete das Heimspiel gegen Hartberg mit einer 0:2-Niederlage. Die Rheindörfler mussten nach einer roten Karte gegen Edokpolor über eine Stunde lang mit einem Mann weniger agieren.

Nach dem erfolgreichen Auftritt in Pasching gegen den LASK empfing der CASHPOINT SCR Altach den Tabellensechsten TSV Hartberg. Am Ende wurde es nichts aus dem erhofften zweiten Heimsieg der Saison, die Gäste nahmen mit einem 2:0-Erfolg die Zähler mit in die Oststeiermark.

Trainer Damir Canadi musste in der Defensive Umstellungen vornehmen, denn mit dem verletzten Kapitän Philipp Netzer und dem gesperrten Berkay Dabanli vielen zwei Stammkräfte aus. Youngster Samuel Mischitz stand somit in der Startelf und bezog Posten auf der Rechtsverteidigerposition. Direkt neben ihm agierte Felix Strauss jener Akteur, der bereits letzte Woche nach der Verletzung von Netzer in die Partie kam.

Die erste nennenswerte Gelegenheit fand der SCRA nach einer knappen Viertelstunde vor, Nuhiu kam nach Strauss-Flanke zum Kopfball, den Keeper Swete allerdings zur Ecke abwehren konnte. Auf der Gegenseite durften aber dann die Gäste aus der Oststeiermark jubeln. Heil wurde ideal bedient und plötzlich waren zwei Hartberger völlig freistehend vor Casali. Heil hatte das Auge und spielte weiter zu Niemann und dieser hatte keine Mühe aus kurzer Distanz zu vollenden. Der Schiedsrichterassistent hob zwar die Fahne, nach Konsultation des VAR wurde allerdings schnell klar, dass es sich um einen korrekten Treffer handelte.

Etwa zehn Minuten später kam es aus Sicht des SCRA noch schlimmer. Edokpolor sprang der Ball vom Fuß und beim Versuch zu klären traf der seinen Gegenspieler am Knöchel. Erneut meldete sich der VAR aus dem Keller in Wien, Schiedsrichter Ebner sah sich diese Szene schließlich selbst am Monitor an. Der Unparteiische entschied sich dann dafür, Edokpolor mit der roten Karte des Feldes zu verweisen.

Es lief bereits die Schlussphase dieser zerfahrenen ersten Hälfte, da fand Thurnwald nach Nuhiu-Zuspiel eine Doppelchance vor. Beide Male brachte der Mann mit der Rückennummer 34 die Kugel aber nicht an Swete vorbei. So ging es nach insgesamt sechs Minuten Nachspielzeit mit dem 0:1-Rückstand in die Pause.

Mit Wiederbeginn brachte Damir Canadi zwei frische Kräfte in die Partie, Dominik Reiter und Noah Bischof ersetzten Mischitz und Thurnwald. In der zweiten Spielhälfte waren dann zehn Minuten absolviert, da profitierten die Gäste von einem Schnitzer von Alioune. Heil nahm das Geschenk an und erhöhte auf 0:2.

Wenig später versuchte sich Bukta aus der Distanz, sein gut angetragener Schuss wurde allerdings von Swete entschärft. Ansonsten taten sich die Rheindörfler in Unterzahl und mit der Bürde des Zweitore-Rückstands schwer, in die gefährlichen Zonen zu kommen. Mit Emanuel Schreiner, Sebastian Aigner und Sandi Krizman zog Canadi seine letzten drei Optionen von der Bank. Für Strauss, Tartarotti und Alioune war die Partie nach etwas mehr als 70 Minuten beendet.

Aber auch die frischen Kräfte konnten dem Spiel keine Wende mehr verleihen, es blieb am Ende bei der 0:2-Niederlage aus Altacher Sicht. Nun gilt es, den verkorksten Abend aus den Köpfen zu bekommen, denn schon am kommenden Sonntag wartet das nächste Heimspiel auf Zwischenbrugger & Co., Gegner ist dann der SK Sturm Graz.

CASHPOINT SCR Altach – TSV Egger Glas Hartberg 0:2 (0:1)

Samstag, 30.10.2021, 17:00 Uhr

 CASHPOINT Arena, 3.053 Zuschauer

Tore: 0:1 Niemann (17.), 0:2 Heil (55.)

Rot: Edokpolor (28.)

(www.scra.at/TT)

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