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Der Meister eröffnet die HLA-Saison

A1 Bregenz, der Serien-Meister der vergangenen vier Jahre, eröffnet am Mittwoch mit dem Heimspiel gegen Schwaz die Handball-Liga-Austria (HLA) 2007/08. Zu-/Abgänge

Die Vorarlberger, die wegen der Champions League-Qualifikation am Wochenende schon unter der Woche ran müssen, sind wieder die großen Gejagten. Als schärfste Jäger wird neben dem “ewigen” Zweiten Fivers Margareten der zuletzt drittplatzierte Alpla HC Hard eingestuft.

Für Spannung ist auf alle Fälle gesorgt, haben doch neun von zehn Vereinen mehr oder weniger das Erreichen des Meister-Play-offs der ersten Sechs als Ziel ausgegeben. Die einzige Ausnahme bildet UHC Gänserndorf. Fünf der zehn Vereine versuchen ihr Glück mit neuen Trainern. Die neuen Feldherrn sind Zdravko Medic, der in den Bregenzer Reihen die Nachfolge und Philosophie des isländischen Spielertrainers Dagur Sigurdsson angetreten hat, Gerald Gabl (HC Hard), Stefan Szilagyi (UHK Krems), Jörg Sibral (UHC Tulln) und Christian Maly (West Wien).

Die Bregenzer haben aus Spanien Roland Schlinger, Mario Obad (CRO) und Mare Hojc (SLO) sowie aus der Schweiz Matthias Günther engagiert und natürlich auch nach dem Abgang von Spielertrainer Sigurdsson die erfolgreich Titelverteidigung im Auge. “In der Liga wollen wir ins Halbfinale und am Schluss dann wieder Erster sein. Und in der Champions League die Qualifikation überstehen, um in der Gruppen-Phase mitzuspielen”, sagte A1-Manager Roland Frühstück selbstbewusst.

Neben fünf neuen Feldherrn ist weiters neu, dass der Gunddurchgang (18 Runden bis 22. Dezember) schon vor Weihnachten beendet sein wird. Die ersten Sechs bestreiten mit Bonus-Punkten (5-4-3-2-1-0) das Meister Play-off (10 Runden), die letzten Vier spielen mit den ersten vier Bundesliga-Vereinen um den Klassenerhalt im Aufstiegs-Play-off (14 Runden).

Saison schon auf Heim-EM 2010 ausgerichtet
Erstmals steht die HLA-Saison, die 150 in- und 32 ausländische Akteure beschäftigt, schon im Zeichen der Heim-EM 2010. “Gemeinsam mit dem Handball-Verband haben wir neben den normalen Team-Aktivitäten 13 Termine für ein Athletik-Training der Spieler in Dornbirn bzw. in der Südstadt vereinbart”, berichtete der bisherige HLA-Präsident Andreas Kropf.

Bis zur EM 2010 wird nicht nur der Modus, sondern auch die neue Ausländerregelung beibehalten werden. Das Gentlemen’s Agreement durch eine zusätzliche Vereinbarung ergänzt. Demnach müssen 11 von 14 Spielern für das ÖHB-Team selektionierbar und zwei davon U21-Spieler sein. Setzt ein Verein, wie derzeit nur HC Hard, einen vierten nichtselektionierbaren Akteur ein, muss er 10.000 Euro “Buße” berappen. Das Geld wird von der HLA zur Nachwuchsförderung verwendet.

Hans Wolff bis Jänner interimistisch HLA-Präsident
Der 53-jährige Vorarlberger Hans Wolff ist am Dienstag von der Generalversammlung der Handball Liga Austria interimistisch bis Jänner 2008 zu deren neuem Präsidenten gewählt worden. Der bisherige Vize-Präsident folgt Alfred Kropf nach, der sein Amt in der Vorwoche überraschend zurückgelegt hatte.

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