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Der Mann fürs Handwerkliche

Braz - Skifahren ist bei den Vonbanks in Braz quasi eine "Familienkrankheit". Mama, Papa und die fünf Kinder trifft man winters vorzugsweise auf zwei Brettern an.

Sohn Marco gilt sogar als echtes Renntalent. Erst vor Kurzem wurde der 15-Jährige Landesmeister im Slalom. Demnächst tritt er bei den österreichischen Meisterschaften in Fieberbrunn an. Doch beim Wedeln allein belassen es die Eltern, Klaus und Brigitte, nicht. Sie engagieren sich seit Jahren auch beim Skiklub Klostertal. Brigitte als Schriftführerin, Klaus als Sportwart. In dieser Funktion organisiert er das erfolgreiche „Kids Snow Fun“-Spektakel am Sonnenkopf. Auch heute treffen sich wieder über 250 junge Starter aus Vorarlberg, Liechtenstein und Tirol, um ihr skifahrerisches Können bei einem vielseitigen Wettkampf zu messen. Klaus Vonbank freut sich über die steigende Zahl an Teilnehmern. Vor drei Jahren waren es gerade einmal 70 Mädchen und Buben. Dann kamen schon 200 und diesmal sind es noch mehr. ,,Es ist schön zu sehen, wie viel Spaß die Kinder haben“, sagt der Familienvater versonnen. Da stört es ihn auch nicht, dass die Organisation viel an Freizeit auffrisst. Der 42-Jährige gehört zu jenen, die ehrenamtliches Engagement wörtlich nehmen. Denn wenn die Frühjahrssonne den letzten Schnee von den Hängen geputzt hat, widmet sich Klaus Vonbank dem Feuerwehrnachwuchs. Als Jugendleiter bereitet er die Jungmänner und -frauen auf die Prüfungen vor, die ein gestandener Feuerwehrmann braucht. ,,Bis jetzt habe ich zwanzig ausgebildet und die meisten sind in den Aktivstand übergetreten“, berichtet er stolz.

Nehmen und geben

Bei der Feuerwehr ist die Hilfe für andere sein Antrieb. Den Einsatz beim SC Klostertal, dessen Vizepräsident er einmal war, begründet Vonbank so: ,,Man kann von einem Verein nicht immer nur nehmen. Man muss auch etwas geben.“ Diese Einstellung war mit ein Grund, den Kinderschneespaß auf die Beine zu richten. Die Vorbereitungen beginnen bereits im Sommer. ,,Wir brauchen ja Sponsoren“, erklärt Klaus Vonbank. Das übernimmt SC-Präsident Thomas Lorünser. Die, die er gefunden hat, sind der Veranstaltung treu geblieben. ,,Auch ein gutes Zeichen“, meint der Sportwart, der das Handwerkliche erledigt. Pisten herrichten, Tore stecken, Schanzen aufbauen, Zeitmessung installieren, Absperrungen ziehen und was es halt sonst noch braucht.

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