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Der geometrische Himmel

Das vergangenen Herbst erschienene Buch „Der geometrische Himmel“ der Vorarlberger Autorin Gabriele Bösch erzählt die Geschichte einer Familie in einer kleinbürgerlichen Stadt der Sechziger- und Siebzigerjahre:

Eine Arbeiterfamilie – Vater, Mutter, Tochter, Sohn. Eigenheim. Fast schon eine heile Welt. Aber heil ist nichts in dieser Welt, in der es untergründig brodelt und sich die Sprachlosigkeit in mehr oder weniger subtiler Gewalt entlädt.

Lebensfreude, Spaß und Wärme ziehen erst mit den türkischen Gastarbeitern ein, die sich im oberen Stock des Hauses einmieten. In einer beinahe beiläufigen Erzählweise bringt Gabriele Bösch dem Leser unaufgeregt und unaufdringlich eine Welt nahe, die in ihrer Sprachlosigkeit und Gewalttätigkeit erschüttert. Dennoch verleiht die kindliche Wahrnehmung der familiären Kälte eine berührende Poesie.

Beeindruckt von der Lektüre ihres außergewöhnlichen Debütwerks entstand die Idee, dieses Buch für die Bühne des Theater KOSMOS zu adaptieren. Gabriele Bösch ändert in ihrer gleichnamigen Theaterfassung die Erzählperspektive und lässt die beiden Protagonisten, Jahre später nach dem Tod des Vaters, wieder im Elternhaus zusammen treffen: Die Schwester, die ihr familiäres Erbe und ihre Kindheit hinter sich lassen möchte und der Bruder, der nicht davon loskommt.

Beide entwickelten unterschiedliche Strategien, um in ihrer damals für sie unverständlichen Welt, in der sie vor allem Ablehnung erfuhren, zu recht zu kommen. Behutsam nähern sie sich wieder an, blicken zurück und erinnern sich.

Gabriele Bösch, geboren 1964 in Koblach/Vorarlberg. Ab 1982 Studienjahre der Medizin, Geografie, und Geschichte in Innsbruck. Literarische Arbeiten, Veröffentlichungen in Zeitschriften und Lesungen seit 1996. Erhielt 2004 das Literaturstipendium des Landes Vorarlberg und wurde im Jahr darauf Zweite beim Prosapreis Brixen-Hall. Im Herbst 2007 erschien ihre Erzählung „Der geometrische Himmel“ im Skarabaeus-Verlag. Veröffentlichung im Sammelband „Austern im Schnee“, der im September 2008 im Bucher-Verlag erschien und insgesamt 11 Autoren vereint. Gabriele Bösch lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern in Hohenems.

Mit Ulrike Walther, Hubert Dragaschnig | Regie Augustin Jagg |

Ausstattung Peter Büchele | Licht Markus Holdermann | Musik HDV Trio – David Helbock, Lucas Dietrich und Marc Vogel

Premiere: Do. 27. November 2008

Weitere Vorstellungen 29. 30.November und 4. 5. 6. 7. 11. 12. Dezember 2008 |

jeweils 20 Uhr | Euro 18,- | Euro 15,-

Quelle: Aussendung Theater KOSMOS

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