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Der Favorit machte es lange Zeit spannend

©Hartinger
EHC Lustenau gewann gegen die Wälder auch im vierten Duell

EHC Lustenau beendet das Jahr 2019 mit einem 5:3 Derby-Erfolg gegen den EC Bregenzerwald

Einen verdienten 5:3 Erfolg feiert der EHC Lustenau im letzten Spiel des Jahres 2019 gegen den EC Bregenzerwald. Mit diesem Erfolg können die Lustenauer vorerst den vierten Tabellenrang absichern. Viel Zeit zur Erholung bleibt den Cracks von Trainer Christian Weber jedoch nicht, denn schon am 2. Januar 2020 folgt das große Vorarlberg-Derby gegen den Lokalrivalen aus Feldkirch.

Schon von Beginn an zeigen die Lustenauer viel Engagement und setzen die Wälder ab der ersten Minute unter Druck. Der erste Torerfolg lässt nicht lange auf sich warten. Bereits in der zweiten Minute können die Gastgeber über einen frühen Führungstreffer jubeln. Nach toller Vorarbeit von David König und Timo Demuth ist es Lucas Haberl, der mit einem Schlenzer in das kurze Kreuzeck den Wälder Torhüter bezwingen kann. Trotz weiterer Angriffe auf das Wälder Gehäuse kann jedoch kein weiterer Treffer erzielt werden – ganz im Gegenteil – nach einem Steilpass von Giovanni Vogelaar kann Tobias Fender für die Wälder in der neunten Minute ausgleichen. Dieses Tor gibt den Wäldern viel Selbstvertrauen und diese kommen immer besser ins Spiel. Die Lustenauer benötigen einige Minuten um sich von diesem Ausgleichstreffer zu erholen. Eine Minute vor Drittelsende – die Wälder spielen mit einem Mann mehr auf dem Eis – können die Lustenauer über dem abermaligen Führungstreffer jubeln. Nach gelungener Vorarbeit von Ryan Glenn ist es abermals Lucas Haberl, der zum 2:1 einnetzen kann. Mit diesem Zwischenstand geht es in die erste Drittelpause.

Beide Mannschaften kommen sehr fokussiert aus der Pause und können einige Möglichkeiten erarbeiten. Es sind abermals die Gastgeber aus Lustenau, die in der 26. Minute über den Führungstreffer jubeln können. Unwiderstehlich lässt Lustenaus Martin Grabher-Meier die Abwehr der Wälder stehen und kann nur durch ein Foul gestoppt werden – den Abpraller vom Wälder Torhüter Felix Beck kann Colin Long zum 3:1 nützen. In weiterer Folge entwickelt sich ein rassiges und schnelles Spiel auf dem Eis und beide Torhüter können sich mehrmals auszeichnen. In der 39. Minute kann der EHC auf 4:1 erhöhen. Der direkt von der Strafbank kommende Frederik Rasmussen bezwingt den Wälder Torhüter zum 4:1. Somit sind die Fronten für das letzte Drittel grundsätzlich geklärt, doch auf die Zuschauer/innen kommen noch 20 packende Spielminuten zu.

In der 43. Minute verhängen die Schiedsrichter einen Penalty für Lustenau. Der von Colin Long gut geschossene Strafstoß kann vom Wälder Torhüter Felix Beck jedoch mit einer Glanzparade abgewehrt werden. In der 47. Minute hat der sehr gut spielende Wälder Torhüter gegen Colin Long jedoch keine Abwehrmöglichkeit und es steht 5:1 für die Gastgeber. Wer nun dachte, das Spiel sei entschieden sah sich jedoch getäuscht. Treu nach dem Motto „never give up“ setzte der Wälder Trainer Markus Juurikkala 10 Minuten vor Spielende alles auf eine Karte. Bei einer Strafe der Lustenauer ersetze er den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Somit drängten sechs Wälder gegen vier Lustenauer auf den zweiten Treffer. Trotz zahlreicher Möglichkeiten blieb es weiterhin beim 5:1 Vorsprung für Lustenau. In der 57. Minute fasste auf Lustenauer Seite sowohl Chris D’Alvise als auch Lucas Loibnegger eine zwei Minuten Strafe aus. Wiederum wurde der Wälder Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzt. Diese sechs Wälder setzten die drei übrig gebliebenen Lustenauer ordentlich unter Druck. Jürgen Fussenegger (58. Minute) und Giovanni Vogelaar (60. Minute) konnten noch zwei weitere Treffer für den EC Bregenzwald erzielen, doch am schlussendlich verdienten Erfolg der Lustenauer änderte sich nichts mehr.

EHC Lustenau : EC Bregenzerwald 5 : 3 (2:1 / 2:0 / 1:2)

Tore EHC Lustenau: Lucas Haberl (2. Min. / 19. Min.), Colin Long (26. Min. / 47. Min.), Frederik Rasmussen (39. Min.)

Tore EC Bregenzerwald: Tobias Fender (9. Min.), Jürgen Fussenegger (58. Min.), Giovanni Vogelaar (60. Min.)  

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