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Der erste Bauabschnitt der Trinkwasserversorgungsanlage in Bildstein wurde realisiert

Die 700-Seelen Gemeinde Bildstein bekommt eine neue Trinkwasserversorgungsanlage. Der erste Teilabschnitt wurde vor kurzem realisiert. „Bis zum Jahr 2005 wurden die Orsteile Farnach und Ankenreuthe über die gemeindeeigene Wasseranlage versorgt“, erklärt Bürgermeister Egon Troy. Bilder aus Bildstei

„Der
Bereich Knobel, Dorf, und Unterdorf hingegen, hatten bis Ende 2005 eine eigenständige Wassergenossenschaft“, so Troy. Die Bewohner des restlichen Gemeindegebietes – Bildstein hat immerhin eine Fläche von 9,14 m² – versorgten sich laut Bürgermeister Troy aus eigenen Qellen.
Zu Beginn des Jahres 2006 übernahm die Gemeinde die Wassergenossenschaft Dorf-Unterdorf. Im Herbst desselben Jahres wurde mit dem Bau einer Pumpleitung von Alberschwende Halden nach Buggenegg begonnen. Die Leitungslänge von Alberschwende bis Buggenegg beträgt 2000 Meter. 2007 wurden eine Pumpstation sowie der Hochbehälter Alberschwende-Halden (Fassungsvermögen 150 m³) erbaut, ihm folgten die Hochbehälter Farnach und Buggenegg mit je 110 m³ Inhalt. Weiters wurden in dieser Zeitspanne die Leitungen von Farnach bis Buggenegg, von Oberbildstein bis Kapf und von Buchenegg bis Baumgarten verlegt. Den Leitungsbau von 9000 Meter hat die Gemeinde in Eigenregie durchgeführt. „Der Behälter Loban ist das Herzstück der Anlage“, sagt Wassermeister Gebhard Vögel. „Die gesamte Trinkwasseranlage wird von diesem Behälter aus elektronisch gesteuert und überwacht“, so Vögel. Die EDV-Anlage wiederum ist mit dem Bauhof in Bildstein vernetzt.
Der erste Teilabschnitt wurde nun von der Gemeinde in Betrieb genommen.
In diesem Jahr sollen die restlichen Abschnitte realisiert werden. Dabei handelt es ich um die Verbauungen von der Parzelle Schneider bis Vockenbühl bzw. von Baumgarten bis Staudach. Die Leitungslänge dieser beiden Abschnitte beträgt ca. 4500 Meter. Die Bisherige Löschwasserversorgung wird durch fünf neue Löschwasserbehälter ergänzt und somit nachhaltig verbessert. Weiters geplant ist die Sanierung von Quellfassungen der ehemaligen Wassergenossenschaft. Ausständig ist auch noch der Hochbehälter Knobel, welcher ein Gesamtvolumen von 270 m³ Trinkwasser aufweisen wird. „Wenn das Wetter mitspielt wollen wir bis zum Herbst die gesamte Anlage in Betrieb nehmen“, resümiert Egon Troy.
Die Gesamtkosten der Trinkwasserversorgungsanlage belaufen sich laut Troy auf über 3 Millionen Euro.

Zitat Bürgermeister Egon Troy:
„Hier handelt es sich um das größte Projekt in der Geschichte Bildsteins“

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