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Der EHC Lustenau holt sich den Titel

Dank eines 4:1-Sieges über den EC Dornbirn sicherte sich der EHC Lustenau im vierten Finalspiel der Eishockey Nationalliga vorzeitig den Titel. So feiern die Meister | Das Meistervideo

Kein Spiel für schwache Nerven bekamen die knapp 4000 Zuschauer in der Feldkircher Vorarlberghalle zu sehen. Die Dornbirner Bulldogs kämpften gegen das drohende Saison-Aus, den Gästen vom EHC Oberscheider Lustenau fehlte nur noch ein Sieg zur großen Party. Sichtlich mit den eigenen Köpfen beschäftigt starteten die Akteure den vierten Final-Abtausch. Die Surenkin-Truppe bekam durch den frühen Führungstreffer der Lustenauer – Chris Peyton (5.) schoss die Gäste in der Startphase in Front – zusätzlichen Druck. Vor der ersten Sirene gelang es Alexander Höller (18.) Lustenau-Keeper Patrick Machreich im dritten Rebound zu bezwingen.

Bulldogs-Coach Vesa Surenkin schickte seine Jungs motiviert in den Mittelabschnitt. Der junge Fabio Hofer (31.) scheiterte jedoch in einer Aktion gleich zweimal an Goalie Machreich, ehe dann noch eine 5:3-Überzahl der Hausherren ungenutzt blieb. Durch Benjamin Staudach (35.) legten die Gäste wieder vor. Bulldogs-Goalie Bernhard Bock machte beim zweiten Gegentreffer keine gute Figur. Der Schuss von Staudach prallte zunächst am Rückhalt ab, fand anschließend erst den Weg hinter die Linie. Thomas Auer wollte eine halbe Minute später die passende Antwort liefern, scheiterte jedoch an der Stange.

Zum Auftakt des Schlussabschnitts brach der Ex-Dornbirner Juha-Matti Vanhanen (41.) seinen alten Teamkollegen das Genick, schoss Lustenau spürbar auf die Siegerstraße. Sämtliche Angriffsversuche der Messestädter endeten spätestens in den Händen von Lustenaus “Schlüsselspieler” Goalie Patrick Machreich. Den 1:4-Endstand und den damit verbunden Meistertitel für Lustenau fixierte Marc Schönberger (54.). Der scheidende Lustenau-Trainer Mark Nussbaumer verabschiedet sich so mit dem zweiten Meistertitel seiner Ära von der Bande.

EC Dornbirn – EHC Lustenau 4:1 (1:1, 0:1, 0:2)
Tore: Höller (18.) bzw. Peyton (5.), Staudach (35.), Vanhanen (41.), Schönberger (54.)

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