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Der Altar ist geweiht

Pfarrer Paul Burtscher sprach bewegende Dankesworte.
Pfarrer Paul Burtscher sprach bewegende Dankesworte. ©Walter Moosbrugger
Feierliche Neu-Eröffnung samt Altarweihe der Wallfahrtskirche Maria Bildstein.
Kirche Bildstein

Dem Bildsteiner Pfarrer Paul Burtscher fiel sichtlich ein Stein vom Herzen, als ihm Bischof Benno Elbs nach der knapp zweistündigen festlichen Eröffnungszeremonie unter großem Applaus die Urkunde überreichte. Die Diskussionen um die Art und Weise der Innensanierung wurde in der Pfarrgemeinde und bei Wallfahrern im Vorfeld bekanntermaßen sehr kontrovers und vehement geführt. „Es war keine leichte Zeit“, gab der Seelsorger in seinen bewegenden Dankesworten zu. Nichtsdestotrotz sei ein guter, stimmiger Kompromiss gefunden worden. Er schätze es sehr, dass Architekt Christian Lenz und Künstler Hubert Matt ihren ersten Entwurf überarbeitet hätten und die „alten Wandaltäre in ihr Projekt mit einplanten“.

Altarweihe mit Chrisam-Öl

Musikalisch begleitet vom Bildsteiner Chor unter der Leitung von Birgit Giselbrecht-Plankel und Organist Helmut Binder segneten die kirchlichen Würdenträger, darunter neben dem Diözesanbischof auch der 90-jährige Alt-Pfarrer August Hinteregger, den neuen Taufbrunnen, Ambo, Tabernakel und Hauptaltar. Dieser wurde wie in der katholischen Kirche seit Jahrhunderten praktiziert mit Weihwasser, Chrisam-Öl und Weihrauch geweiht. Ehe sich die Gäste, darunter auch die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, LR Bernadette Mennel, Ehrenbürger Alt-Bgm. Egon Troy, Finanzkammerdirektor Andreas Weber (Diözese) und Kirchenbauausschuss-Leiter Wilfried Kees, zum festlichen Ausklang im Pfarrsaal trafen, würdigte Bürgermeisterin Judith Schilling-Grabher die „gut gelungene neue Kirche“ und Diözesanbaumeister Herbert Berchtold erklärte die Sanierungsdetails von der neuen Bodenheizung über die Restaurierung der barocken Holzdecke und im Dachboden entdeckten Kunstschätze bis hin zum stimmungsvollen Beleuchtungskonzept.

 

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