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"Dennis": Opferzahl steigt

In den USA sind durch den schweren Hurrikan "Dennis" Medienberichten zufolge mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Im Bundesstaat Florida seien drei Mitglieder einer Familie ertrunken.

Die Familie sei mit ihrem Auto in einen überfluteten Graben gerutscht, teilte ein Sprecher der Autobahnpolizei am Montag mit. Der Unfall habe sich am Sonntagabend in der Nähe der Stadt Punta Gorda ereignet.

In Fort Lauderdale im Süden Floridas starb ein Mensch durch eine umgestürzte Überlandleitung. Ein Mann kam nach Angaben eines lokalen Fernsehsenders im südöstlichen Bundesstaat Georgia ums Leben, als ein Baum auf sein Haus stürzte.

Der Sturm bewegte sich am Montag mit heftigen Regenfällen in nördlicher Richtung weiter. Fast 1,5 Millionen Menschen in den gefährdeten Gebieten von Florida bis Louisiana waren zuvor angewiesen worden, ihre Behausungen zu verlassen und sich landeinwärts in Sicherheit zu bringen.

Nach den Zerstörungen durch „Dennis“ in Haiti hat die Regierung in Port au Prince die internationalen Hilfsorganisationen um Unterstützung gebeten. Das Unwetter verursachte nach jüngsten offiziellen Angaben große Schäden. Es starben elf Personen. 20 Menschen wurden verletzt. Wohnungen von 15.000 Einwohnern des karibischen Landes wurden beschädigt. Das ist die vorläufige Bilanz des haitianischen Zivilschutzes, die am Montag veröffentlicht wurde. Drei Personen gelten außerdem als vermisst. Haiti ist nach Jahrzehnte langen internen Machtkämpfe und Unruhen wirtschaftlich völlig zerrüttet.

Beim Durchzug des Hurrikans „Dennis“ in Kuba sind nach neuen Angaben bisher mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Präsident Fidel Castro sagte am Montagabend (Ortszeit) im staatlichen Fernsehen, 13 Menschen seien in der Provinz Granma getötet worden, zwei weitere in Santiago de Cuba im Westen und ein Mensch im zentralen Sancti Spiritus.

In seiner sechsstündigen Ansprache schätzte der kubanische Staatschef die durch den Hurrikan verursachten Sachschäden auf mehr als 1,4 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro). Rund 120.000 Häuser seien ganz oder teilweise zerstört worden, als der Wirbelsturm über die Insel fegte.

Kuba lehnt US-Hilfe ab

Die kubanische Regierung hat Finanzhilfen der USA nach den Schäden durch Hurrikan „Dennis“ zurückgewiesen. Das Weiße Haus bot Unterstützung in Höhe von 50.000 Dollar (41.646 Euro) an, wie Außenamtssprecher Tom Casey am Montag erklärte. Die Regierung von Staatschef Fidel Castro hat Finanzspritzen aus Washington wiederholt abgelehnt. „Dennis“ hat auf Kuba zehn Menschen das Leben gekostet und hunderte Häuser zerstört.

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