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Den Frühling in ein Osternest gepackt

Frühling in ein Osternest gepackt.
Frühling in ein Osternest gepackt. ©NEUE
Mit Ostern ist der Winter endgültig vorbei und der Garten ruft. Rechtzeitig für das große Fest werden Gräber farbenfroh bepflanzt. In höheren Lagen braucht es dazu noch robuste Frühlingsboten, im Tal ist die Auswahl bereits größer. Doch mit Spätfrösten ist noch einige Wochen zu rechnen.
Frühlingsdeko zu Ostern
NEU

Für das Osterfest werden auch unsere Wohnungen vorbereitet. Mit dem Osterputz kommt frischer Wind in die Stube und natürlich darf auch Blumiges nicht fehlen.

Schöne Variationen


Andrea Bechter, Blütenstil in Krumbach

Die heimischen Floristinnen lieben es, vertraute Elemente ungewöhnlich zu verwenden. Das gilt klarerweise auch für die Osterdeko. Aus der gewöhnlichen Narzisse wird ein Nestbewohner, der Osterhase versteckt sich im Wandschmuck und aus dem alten Vogelkäfig guckt frech ein Porzellanhuhn aus der Mühlenbeckia. Gerne werden auch Hasen, Hühner und Eier aller Art zur österlichen Deko verwendet, natürlich immer in Kombination Schnitt- und Topfblumen.

Frühlingshafte Dekoideen machen auch vor Gemüse und Gewürzen nicht halt. Wichtig dabei ist einzig die Frische des Frühlings. Die wird von den Kräutern verkörpert. Zartes Grün und sich öffnende Knospen sind hier klare Favoriten. Experimenteller geht es zu, wenn ein Gitterkorb verschiedene Gewürze beherbergt. Vor allem robuster Rosmarin und Salbei sind bestens geeignet. Auch Thymian und Bohnenkraut trotzen den tiefen Temperaturen und sind fürs Freie gedacht.

Ideale Dekopflanzen

Empfindlicher sind die weichlaubigen Pflanzen. Melisse und auch so manches Salatpflänzlein lieben es noch etwas geschützt beziehungsweise verlangen nach kühlen, hellen Räumen. Sie sind ideale Dekopflanzen mit Mehrwert fürs helle Stiegenhaus, den Wintergarten oder etwas geschützt am Balkon. Optisch sehr ansprechend ist der Pflücksalat in hellgrün und rotbraun. Das ist etwas fürs Auge und natürlich auch für den Gaumen. Für den Gaumen eignen sich gut essbare Blüten. Violen, Gänseblümchen, Rosmarin und vieles mehr sehen auch am Teller spitze aus. Warum nicht den Osterschmaus etwas floral aufwerten? Am besten farblich passend zum Tischschmuck. Bis zu ihrem großen Auftritt bleiben die Pflänzchen samt Blüten vor der Türe frisch.

Nicht außer Acht zu lassen ist die Wirkung der Pflanzen auf unser Wohlbefinden. Sie bauen uns durch ihre bloße Anwesenheit auf. Gemüse und Kräuter punkten zusätzlich durch ihre antivirale Kraft. Vom Bärlauch bis zur Melisse geht Vitalität auf uns über. Somit ist Schönes mit Nützlichem im Einklang. Dekoration mit Mehrwert sozusagen.

(Gartentipp der NEUE Vorarlberger Tageszeitung)

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